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pts20031021017 in Forschung

Holzschnitzel rationell aufbereitet

Kurs in Niederwil AG


Zürich (pts017/21.10.2003/12:00)

Von allen erneuerbaren Energien kann Holz in den nächsten Jahren den grössten Beitrag an eine nachhaltig zukunftsfähige Energieversorgung der Schweiz leisten. Holz ist CO2-neutral und wächst ständig nach. Energieholz ist aber auch eine Chance für die Forstbetriebe.

Der Markt für Industrie- und Stammholz minderer Qualität ist in den letzten Jahren sehr schwierig geworden. Die Preise fielen teilweise auf ein unanständig tiefes Niveau. Einzelne Sortimente lassen sich nur defizitär absetzen. Der betriebswirtschaftlich orientierte Forstbetrieb muss sich angesichts dieser Widerwärtigkeiten ernsthaft die Frage stellen, ob die Bereitstellung von Industrieholz und minderklassigem Stammholz heute überhaupt noch zu rechtfertigen ist. Er kommt zum logischen Schluss, gewisse Eingriffe gar nicht mehr vorzunehmen und das Holz im Wald zu belassen. Die anstehenden Sparprogramme des Bundes verstärken diese unerfreuliche Tendenz.

Wir sind offensichtlich soweit, ernsthaft zu erwägen, einen der wenigen Rohstoffe unseres Landes ungenutzt verrotten zu lassen und stattdessen Substitutionsprodukte mit viel schlechterer Ökobilanz unter grossen Risiken von weither zu importieren. Das ist ein unglaublicher und unverantwortbarer Luxus, ein Zeichen zunehmender Dekadenz! Innovative Betriebe sind deshalb an neuen Absatzkanälen für mindere Holzqualitäten brennend interessiert. Sie haben als einzige Wahlmöglichkeit den Energieholzmarkt.

Auf diesen können sie aktiv Einfluss nehmen, indem sie den Bau grösserer Holzenergieprojekte in ihrem Einzugsgebiet initialisieren und unterstützen. Keine andere Nachfrage nach Holzprodukten lässt sich auch nur annähernd gleich effektiv beeinflussen. Grössere Holzschnitzelfeuerungen sind nämlich langfristig sichere Absatzkanäle mit stabilen Preisen. Jede gebaute Anlage generiert eine kontinuierliche Nachfrage während mindestens 20 Jahren Dauer. Zudem sind die Qualitätsanforderungen und der Aufarbeitungsaufwand beim Energieholz am geringsten. Aber auch bei der Bereitstellung von Holzschnitzeln besteht vielfach noch ein Rationalisierungspotential.

Wie dieses ausgeschöpft werden könnte, zeigte ein Kurs, welcher am vergangenen 21. Oktober 2003 in Niederwil durchgeführt wurde. Rund 40 Forstbetriebsleiter und Unternehmer fanden sich ein, um am Vormittag technische und wirtschaftliche Fragen der Bereitstellung von Holzschnitzeln zu diskutieren, welche dann am Nachmittag draussen im Wald eins zu eins gezeigt wurden. So konnten die Teilnehmer nicht nur die vorteilhaftesten Arbeitsverfahren kennenlernen, sondern die Aspekte der Lagerung und Trocknung von Energieholz vertiefen. Organisiert wurde der Kurs von Holzenergie Freiamt und Holzenergie Schweiz. (Ende)
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