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pts20030721029 in Forschung

Hoch im Kurs: Automatische Holzfeuerungen

Energieholz: Schnitzel überholen Stückholz


Zürich (pts029/21.07.2003/16:35)

Die Praxis belegt es deutlich: Wer mit Holz heizt, heizt bequem und automatisch. So jedenfalls sind die Resultate der soeben veröffentlichten Holzenergiestatistik 2002 zu interpretieren. Sie zeigen, dass automatische Schnitzel- und Pelletfeuerungen in den letzten 10 Jahren einen enormen Aufschwung erlebten. High Tech Holzenergie ist heute nicht nur möglich, sondern wird auch angewandt.

Das Bundesamt für Energie publizierte dieser Tage die aktuellste Holzenergiestatistik, welche eine Vielfalt von statistischen Informationen über die Nutzung von Energieholz enthält. Jedes Jahr werden in der Schweiz 2.6 Millionen Kubikmeter Holz energetisch genutzt. Holz deckt damit 2.6 Prozent des Energiebedarfs unseres Landes und ist - nach der Wasserkraft - unser zweitwichtigster erneuerbare Energieträger. Die Holzenergiestatistik gibt nicht nur detailliert Auskunft darüber, wie viele Cheminéeöfen, Kachelöfen, Pelletfeuerungen etc. Ende 2002 in Betrieb waren, sondern weist auch die in den jeweiligen Feuerungskategorien genutzten Holzmengen aus. Da die Zahlenreihen zudem bis 1990 zurückreichen, sind auch Aussagen über Entwicklungstendenzen möglich. Die Zahlen überraschen und wiederspiegeln die "Renaissance" des ältesten Energieträgers der Menschheit in den letzten Jahren: In der Schweiz waren Ende 2002 insgesamt rund 664'000 Holzfeuerungen in Betrieb! Das sind 13'000 Anlagen mehr als 1990. Allein die Anzahl der geschlossenen Cheminées, sowie der Schweden- und Zimmeröfen beträgt 375'000. In Schweizer Haushalten stehen aber auch mehr als 100'000 Kachelöfen, 82'000 Holzkochherde und 10'000 Zentralheizungsherde. Interessant ist der Vergleich zwischen handbeschickten Stückholzfeuerungen, in welchen Scheiter, Spälten und Rugeln verbrannt werden, und automatischen Schnitzel- oder Pelletfeuerungen. Die Zahl der Stückholzfeuerungen hat sich seit 1990 um 1.3 Prozent leicht erhöht. Die Menge des in diesen Stückholzfeuerungen genutzten Holzes dagegen ist im gleichen Zeitraum um 18 Prozent zurückgegangen (von 1.32 Millionen m3 auf 1.08 Millionen m3). Die Gründe sind klar: Stückholzfeuerungen haben heute viel bessere Wirkungsgrade, und ein modernes, gut wärmegedämmtes Haus braucht viel weniger Energie als ein älteres Haus. Imposant ist der Vormarsch der automatischen Holzfeuerungen: Waren 1990 3'500 solcher Anlagen in Betrieb, sind es heute fast 9'000, welche jedes Jahr 1.22 Millionen Kubikmeter Holz in Form von Hackschnitzeln oder Pellets nutzen. In der Schweiz wird heute also immer mehr Holz in Form von Schnitzeln und Pellets als in Form von Stückholz verfeuert. (Ende)
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