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pte20211125022 Medizin/Wellness, Umwelt/Energie

Hitze: Jüngere häufiger in der Notaufnahme

In den Vereinigten Staaten sind Personen zwischen 45 und 54 Jahren am stärksten betroffen


Trockener Boden: Jüngere leiden unter Hitze (Foto: pixabay.com, Engin_Akyurt)
Trockener Boden: Jüngere leiden unter Hitze (Foto: pixabay.com, Engin_Akyurt)

Boston (pte022/25.11.2021/10:30) -

Extreme Hitze dürfte Junge und Erwachsene mittleren Alters stärker beeinträchtigen als ältere Menschen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Boston University School of Public Health (BUSPH) https://www.bu.edu/sph">https://www.bu.edu/sphgekommen. Tage extremer Hitze standen bei Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren mit einem höheren Risiko des Besuchs einer Notaufnahme in Zusammenhang als bei Personen über 75 Jahren. Extreme Hitze  - in den USA eine führende Ursache für mit dem Wetter in Verbindung stehende Todesfällen – wird zu einer zunehmenden Bedrohung für die Öffentlichkeit. Es wird erwartet, dass aufgrund des Klimawandels Tage mit extremer Hitze in der Häufigkeit, der Intensität und der Dauer zunehmen werden. Bisher war nur wenig über die Auswirkungen auf Junge und Erwachsene mittleren Alters bekannt. 

Die Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen extremen Temperaturen und den Aufenthalten in der Notaufnahme. Dabei zeigte sich, dass Tage extremer Hitze mit einem höheren Risiko eines Besuchs in der Notaufnahme aus jeder Ursache, hitzebedingter Erkrankungen, Nierenerkrankungen und psychischen Krankheiten in Verbindung standen. Der stärkste Zusammenhang konnte bei Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren festgestellt werden. Laut dem Seniorautor Gregory Wellenius führen viele Besuche in der Notaufnahme nicht zu einem weiteren Krankenhausaufenthalt. Daher liefere ihre Berücksichtigung ein umfassenderes Bild der Belastung an Hitzetagen. 

Die Forscher analysierten anonyme Daten zur Inanspruchnahme von Ansprüchen im Gesundheitswesen, um das Risiko eines Aufenthalts in der Notaufnahme aufgrund jeder Ursache und für bestimmte Krankheiten, die möglicherweise mit der warmen Jahreszeit in Verbindung stehen, zu untersuchen. Die Daten umfassten fast 3.000 US-Regierungsbezirke für den Zeitraum 2010 bis 2019. https://www.optumlabs.com/">https://www.optumlabs.com Diese Datenbank enthält anonymisierte Daten von mehr als 200 Millionen Menschen. 

[b]Riesige Datenmenge analysiert[/b]

Für die Studie analysierte das Team die Versicherungsfälle von 74 Millionen Erwachsenen. Darin enthalten waren mehr als 22 Millionen Besuche einer Notaufnahme. Tage extremer Hitze mit einer durchschnittlichen Temperatur von rund 33,8 Grad standen mit einem um 66 Prozent erhöhten Risiko eines Aufenthalts in der Notaufnahme aufgrund einer mit der Hitze in Verbindung stehenden Krankheit in Zusammenhang. Bei Nierenerkrankungen erhöhte sich das Risiko im Vergleich mit kühleren Tagen um 30 Prozent. Das Risiko bei extremer Hitze war jedoch je nach Alter der Betroffenen unterschiedlich. Ein Tag extremer Hitze stand bei Personen zwischen 45 und 54 Jahren mit einem um 10,3 Prozent erhöhten Risiko in Verbindung. Bei Personen über 75 Jahren lag dieser Wert nur bei 3,6 Prozent. Laut dem Forschungsleiter Shengzhi Sun dürften jüngere Erwachsene einem größeren Risiko einer Belastung durch extreme Hitze ausgesetzt sein. Das gelte vor allem für Personen, die viel Zeit im Freien verbringen. „Jüngere Erwachsene dürften auch nicht bemerken, dass sie an Tagen extremer Hitze ebenfalls einem Risiko ausgesetzt sind." Die Forschungsergebnisse wurden im „British Medical Journal" veröffentlicht. 

(Ende)
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