pte20060222050 in Leben
High-Tech-Arm ermöglicht präzise Schmerztherapie
Anwendung bei Tumoren und chronischen Schmerzen
Heidelberg (pte050/22.02.2006/17:15)
Die Abteilung Medizinische Physik in der Radiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) http://www.dkfz.de hat das europaweit erste Assistenzsystem in der Magnetresonanztomografie (MRT) in Betrieb genommen. Das Gerät besteht aus einem mit Druckluft angetriebenen Arm, der an der Patientenliege angebracht ist und in der engen Röhre des MRT minimal invasive Eingriffe präzise durchführen kann. "Das Assistenzsystem Innomotion kann ein Instrument halten und zielgenau ausrichten und unterstützt so den behandelnden Arzt", erklärt Michael Bock, Leiter der Arbeitsgruppe Interventionelle Verfahren des DKFZ, im Gespräch mit pressetext. Die Behandlung direkt im MRT bietet den Vorteil, dass der Arzt anhand der MRT-Schnittbilder den Eingriff genau planen kann und eine ständige Bildkontrolle des Vorgehens hat. Das MRT kommt im Gegensatz zum Computertomographen ohne Röntgenstrahlung aus.
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