pte20120403004 in Leben
Heringe im Wasser zweimal wertvoller als im Netz
Meer droht Zusammenbruch durch Überfischung kleiner Fische
Washington/Kiel (pte004/03.04.2012/06:15)
Die Welt fischt viel zu viele kleine Fische wie Heringe, Sardellen oder Makrelen, die anderen Fischen als Beute und Aquakulturen als Futtermittel dienen. Zu diesem Schluss kommt eine Gruppe internationaler Meeresforscher im Bericht "Little Fish, Big Impact". Lässt man diese Fische im Meer, sind sie elf Mrd. Dollar wert, holt man sie heraus, jedoch nur noch die Hälfte, so die Schätzungen der Experten. "Manchmal sind Fische im Wasser wertvoller als wenn man sie fischt", sagt Ellen K. Pikitch, die Sprecherin der Forschergruppe.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
