pte20090724011 in Business
Heftige Kritik an Datenschutz bei Google Books
"Dienst kann nachvollziehen, welche Bücher gesucht oder gelesen werden"
Mountain View (pte011/24.07.2009/12:00)
Die Aufregung um den Buchsuchdienst Google Books http://books.google.com geht weiter. Nachdem erst kürzlich das US-Justizministerium Department of Justice offiziell bestätigt hatte, dass im Zusammenhang mit dem ambitionierten Buch-Digitalisierungsprojekt ein Wettbewerbsverfahren eingeleitet worden ist (pressetext berichtete: http://pressetext.at/news/090703021/), haben sich nun gleich mehrer Bürgerrechtsorganisationen mit ihrer Kritik zum Internetangebot von Google zu Wort gemeldet. In einem gemeinsamen Brief an Eric Schmidt, CEO des Unternehmens, rufen sie dazu auf, für höhere Datenschutzstandards im Rahmen von Google Books zu sorgen. "In seiner jetzigen Form verfolgt der Dienst die Spur der User so genau, dass sich nachvollziehen lässt, welche Bücher er gesucht oder gelesen hat und sogar, was er auf den Seitenrand geschrieben hat", stellen Vertreter der Electronic Frontier Foundation (FCC) , der American Civil Liberties Union (ACLU) und der Samuelson Law Technology & Public Policy Clinic der US Berkeley School of Law fest.
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