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pts19990921014 in Business

Handschriften-Faksimiles mit allen Feinheiten

Grazer Verfahren zeigt alle Details alter Drucke


Graz (pte) (pts014/21.09.1999/13:00)

Mit einer neuen Methode ist es der Grazer Druckerei Print & Art Faksimile gelungen, Farbechtheit und Detailgenauigkeit bei der Faksimilierung alter Handschriften zu steigern. Das Verfahren wurde erstmals bei der bisher aufwendigsten Faksimileproduktion aller Zeiten, dem "Lorscher Evangeliar", angewandt. http://www.ozemail.com.au/~finns/lorschg.htm Durch sein Know how zählt Print & Art zu den weltweit führenden Unternehmen in seiner Branche.

"So gut wie sämtliche bedeutenden Faksimile-Verlage sind mittlerweile unsere Kunden", berichtet Print & Art-Geschäftsführer Walter Pietsch, "und nahezu alle bedeutenden Bibliotheken und Museen dieser Welt sind unsere Wirkungsstätten." Pietsch nennt u.a. die British Library in London http://www.bl.uk , die Biblioteca Apostolica Vaticana http://www.vatican.va/library_archives/vat_library/index_ge.htm , das Metropolitan Museum in New York http://www.metmuseum.org , die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg http://www.nlr.ru sowie die Österreichische Nationalbibliothek http://www.onb.ac.at .

Das neue Verfahren, dessen Entwicklung vom Forschungsförderungsfonds gefördert wurde, basiert auf der so genannten frequenzmodulierten Rasterung (FM). Den entscheidenden Vorteil von FM sieht Pietsch in der unterschiedlichen Größe der Rasterpunkte. Beim konventionellen Raster beträgt diese 0,3 mm, beim frequenzmodulierten Raster nur 0,02 mm, also nicht einmal ein Zehntel. Somit können mit der frequenzmodulierten Rasterung weichere und schärfere Druckbilder erzielt werden.

Bisher freilich litt die Farbwiedergabe unter der Erhöhung der Rasterdichten. Pietsch: "Das Ziel unseres Forschungsprojektes war es, mit dem frequenzmodulierten Raster die hohe Farbechtheit immer wieder reproduzierbar zu machen." Und Print & Art gelang es schließlich, den FM-Raster so zu modifizieren, dass Farbtoleranzen erreicht werden, die unter denen herkömmlicher Rasterungen liegen.

Seine erste und eindrucksvollste Bewährungsprobe gelang dem Verfahren bei der Produktion des "Lorscher Evangeliars". Beim "Lorscher Evangeliar" handelt es sich um eine im Jahre 810 am Hofe Kaiser Karls des Großen geschaffene Evangelienhandschrift. Die besten Künstler ihrer Zeit waren an der Produktion des Evangeliars beteiligt, als "illustriertes Evangeliar, in Gold geschrieben, mit elfenbeinernen Einbandtafeln" stand es fortan an der Spitze des Bücherverzeichnisses des Königsklosters Lorsch.

Dieses herausragende Zeugnis mittelalterlicher Kunst wird vom Faksimile Verlag Luzern kurz vor Weihnachten in einer weltweit auf 333 Exemplare limitierten Auflage auf den Markt gebracht. Bei der Produktion kam das neue Verfahren aus Graz zur Anwendung: Alle 472 Seiten konnten mit sämtlichen Schmuckzierseiten und Kanontafeln originalgetreu wiedergegeben werden. Und auch die mit Goldschrift geschriebenen Textseiten behielten ihre Einmaligkeit.

Die Firma Print & Art Faksimile ist ursprünglich aus der Akademischen Druck- und Verlagsanstalt hervorgegangen und arbeitet seit zehn Jahren völlig eigenständig als Druckerei, die sich auf die Faksimilierung alter Handschriften spezialisiert hat.

Das Unternehmen:
Print & Art Zeitungs-Druck-Verlags GmbH
Neufeldweg 75, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 463090
Ansprechpartner: Walter Pietsch
Mitarbeiter: 16
Umsatz: ca. ATS 25 Millionen (Ende)
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