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pte19971014012 in Business

Hacker-Attacken könnten jetzt zurückverfolgt werden

Neues Tool von US-Backboneprovider MCI vorgestellt


New York (pte) (pte012/14.10.1997/22:20)

Mit sogenannten "Denial of Service" (DoS)-Attacken können Hacker zwar nicht in einen Server eindringen, den Server jedoch komplett lahmlegen. Bei der DoS-Attacke bombardiert der Hacker den Rechner mit einer Flut von ungültigen IP-Paketen, so daß der Server auf "normale" Abrufe nicht mehr reagiert. Auf der Networld & Interop 97 stellte der amerikanische Backboneprovider MCI nun das neue Utility DoS-Tracker vor, mit dem sich Attacken zwar nicht verhindern, aber zumindest zurückverfolgen lassen.

DoS-Tracker verfolgt den Angriff Router für Router zurück und versucht, die Quelle des Angriffs zu lokalisieren. Das in Perl 5 geschriebene Programm ist Freeware und kann auf der MCI-Website heruntergeladen werden. Derzeit läuft es unter Solaris 5.5.1, nach einer Portierung des Perl-Scripts ist es jedoch auch unter Perl für Windows 95/NT lauffähig. Die Download-Adresse: http://www.security.mci.net/dostracker

* S/Mime-Passwortknacker freigegeben *
Vor einigen Tagen berichteten wir über einen Paßwortknack-Screensaver, der die Paßwörter von S/Mime codierten Messages knackt, während der Screensaver läuft. Der Autor zeigt damit, daß die von den derzeitigen S/Mime-Programmen verwendete RSA-Verschlüsselung unsicher und einfach zu knacken ist, solange die Programme nur einen 40-Bit-Schlüssel verwenden.

Technisch wäre ein längerer Schlüssel kein Problem - die Softwarefirmen bauen keine stärkere Verschlüsselung ein, weil die US-Regierung den Export von guter Verschlüsselungstechnologie restriktiver handelt als den Export von Waffensystemen. Nach einiger Verzögerung hat der Autor den S/Mime-Paßwortknacker nun als Freeware auf seiner Homepage freigegeben: http://www.counterpane.com/smime.html (Ende)
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