pts19990705020 in Business
Große Unterstützung für BizTalk
Architektur zur Standardisierung von Geschäftsinformationen verbessert E-Commerce
Wien (pts020/05.07.1999/17:46)
BizTalk, die Architektur von Microsoft für den elektronischen Austausch von Geschäftsinformationen via Internet, stößt bei Softwareherstellern aus allen Branchen auf große Akzeptanz. Drei Monate nach der Ankündigung haben bereits mehrere Dutzend Unternehmen, darunter zahlreiche europäische Softwarehäuser, der Technologie ihre Unterstützung zugesagt. BizTalk setzt auf der für das Internet ausgelegten Metasprache XML (Extensible Markup Language) auf und zielt auf eine Standardisierung von Geschäftsinformationen ab. Entwicklung und Einsatz von leistungsfähigen E-Commerce-Lösungen werden dadurch erheblich erleichtert.Die Fähigkeit, schnell und effizient über Unternehmensgrenzen hinweg zu kommunizieren und Informationen auszutauschen, zählt heute zunehmend zu den entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Fehlende Standards erschweren allerdings vielerorts die Realisierung von leistungsfähigen Systemen, etwa für ein durchgängiges Management von Versorgungsketten (Supply Chain Management).
Microsoft hat deshalb im März mit BizTalk eine umfassende Architektur zur Standardisierung von Geschäftsinformationen vorgestellt. Sie gibt Unternehmen die Möglichkeit, unabhängig von bestehenden Plattformen, Betriebssystemen oder anderen Basistechnologien Geschäftsinformationen elektronisch auszutauschen und Anwendungen firmenübergreifend zu verbinden.
Technische Grundlage dafür ist die Metasprache XML (Extensible Markup Language), die für den Datenaustausch im Internet entwickelt wurde. BizTalk ist von Grund auf als offene Architektur angelegt und integriert - wo immer möglich - bestehende Normen und Spezifikationen.
BizTalk ist bei den Softwareherstellern auf Anhieb auf große Resonanz gestoßen, sowohl in den USA als auch in Europa. Anbieter aus rund 60 Branchen - unter ihnen zahlreiche führende Unternehmen wie SAP, PeopleSoft, Baan, Commerce One, J.D. Edwards, Ross Systems und Mastercard - haben ihre Unterstützung für BizTalk zugesagt. Derzeit werden für zahlreiche Branchen sogenannte XML-Schemas entwickelt, in denen die Struktur von Geschäftsdokumenten definiert wird und die die Basis für den nahtlosen Austausch von Dokumenten wie Rechnungen, Bestellungen oder Inventarinformationen über Firmen- und Branchengren-zen hinweg bilden. BizTalk hat damit gute Aussichten, sich als De-facto-Standard im E-Commerce-Bereich zu etablieren.
Ein erstes Ergebnis hat Microsoft in Gestalt der ersten BizTalk-Spezifikationen kürzlich bereits vorgelegt. Der Entwurf des BizTalk-Frameworks ist unter http://www.biztalk.org abrufbar, einer Website, die eigens als offene Plattform für alle BizTalk-Aktivitäten geschaffen wurde. Unter derselben Adresse finden Unternehmen und Softwarehersteller auch Design-Richtlinien für die Entwicklung und Implementierung von XML-Schemas. Daneben bietet die frei zugängliche Webseite die ersten Vorlagen für die Programmierung von BizTalk-fähiger Software. Microsoft plant, die BizTalk-Schemas in die nächste Generation ihrer Commerce-Plattform, in das MSN-Netzwerk sowie in künftige Versionen von Office, der BackOffice-Familie und in die Windows-Betriebssysteme einfließen zu lassen.
Weitere Informationen finden Sie unter der Adresse:
http://www.microsoft.com/industry/biztalk/ (Ende)
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