pts20010302015 in Leben
Grosse kantonale Unterschiede bei der CO2-Reduktion
Markante CO2-Reduktion dank VHKA möglich
Ottenbach ZH (pts015/02.03.2001/10:31)
Grosse kantonale Unterschiede bei der CO2-ReduktionDie Nordwestschweiz, St. Gallen und Thurgau sind in der Umsetzung der CO2-Richtlinien weit voraus. Eine der wichtigsten und am einfachsten umsetzbaren Massnahmen ist Energiesparen im Bereich Heizen und Warmwasser. Mit der Verbrauchsabhängigen Heizkosten-Abrechnung (VHKA) kann in Altbauten 14 bis 20% an Energie eingespart und somit ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses geleistet werden.
Wie die neusten Zahlen per 31.12.2000 zeigen, gibt es grosse Unterschiede bei der Heizkosten- Abrechnung in der Schweiz - und damit auch beim Beitrag zur CO2-Reduktion. Die führenden Kantone Basel und Bern können dank der hohen VHKA-Ausrüstung ihr volles Sparpotential realisieren. Vor allem in der Westschweiz, im Tessin sowie in und um Zürich liegt hingegen ein grosses Sparpotential brach.
Zusätzlich sind so viele Mieter durch die ungerechte pauschale Abrech-nung benachteiligt.
Markante CO2-Reduktion dank VHKA
Die Klimapolitik des Bundes sieht als CO2-Reduktionsziele vor, den gesamten CO2-Ausstoss der Schweiz um 10 Prozent zu reduzieren. Für Brennstoffe, also vor allem Erdgas und Heizöl, ist sogar eine Reduktion von 15 Prozent budgetiert
Mit konsequenter VHKA können in der Schweiz jährlich ca. 280 Millionen Liter Heizöl eingespart werden. Für die Hauslieferung ergäbe dies eine Reduktion um ca. 14'000 Tanklastwagen, welche aneinandergereiht eine Lastwagenkolonne von mehr als 250 km Länge bilden. Durch den niedrigeren Heizölverbrauch profitiert die Umwelt dank einer Reduktion der CO2-Emissionen von 900 Millionen kg pro Jahr. Das Nachrüsten von Altbauten mit der Verbrauchsabhängigen Heizkosten-Abrechnung (VHKA) gehört also zu den Hauptmassnahmen des Energiesparens. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zum Erreichen der CO2-Ziele von Energie Schweiz geleistet werden.
Mit VHKA gerecht abrechnen
Die verbrauchsabhängige Heiz- und Wasserkostenabrechnung gibt dem Mieter den Anreiz, Energie und Wasser zu sparen und die Umwelt weniger zu belasten. In der Praxis haben sich Einsparungen eindrücklich bestätigt. Die VHKA rentiert dank Kosteneinsparungen, d.h. die durchschnittlichen Kosten sinken. Für ca. 60% der Schweizer MieterInnen, welche noch immer pauschal veranlagt werden, lohnt sich jetzt die Einführung der VHKA gleich mehrfach, liegt doch der Unterschied im Energieverbrauch gleichgrosser Wohnungen im Bereich 1:3 bis 1:4.
P.S. Im Kantonsrat Zürich ist für Montagmorgen 5. März die Streichung der Ausrüstungspflicht mit der VHKA für Altbauten (wo es am meisten bringt) aus dem Gesetz traktandiert.
Eine ausführliche aktualisierte Medieninformation kann unter folgender Adresse bestellt werden:
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Schweiz. Verband für Wärme- und Wasserkostenabrechnung
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