Glasfaser bändigen jetzt Gletscher
ETH-Innovation: Lichtsignale machen gefährliche verborgene Spalten sichtbar
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Gornergletscher: Er wird im Inneren transparent (Foto: Thomas Hudson/ETH)
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Zürich (pte012/19.08.2026/12:40)
Gefährliche unterirdische Gletscherspalten lassen sich künftig leicht erkennen - dank eines Glasfaserkabels, das als Lichtwellenleiter funktioniert. Üblicherweise überträgt es große Datenmengen mit Lichtgeschwindigkeit. Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben es auf den Gletscher gelegt. In diesen Leiter speisen sie ein Lichtsignal ein. Gleitet der Gletscher ruhig zu Tal, kommt das Signal am Ende des Leiters ungestört an. Bildet sich jedoch unter Schnee und Eis ein Spalt, reicht die Erschütterung bis zur Oberfläche und verformt den Leiter. Dadurch wird das Lichtsignal im Inneren von der Hülle reflektiert, was sich am Ende bemerkbar macht.
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