pte20090911016 in Business
Getrübte Stimmung nach Opel-Verkauf
Gewerkschafter fürchten Job-Kahlschlag - Wettbewerbsfähigkeit fraglich
Detroit/Moskau/Duisburg (pte016/11.09.2009/11:20)
Nach der Entscheidung des GM-Managements, die deutsche Tochter Opel http://www.opel.de an den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna zu verkaufen, bleibt Skepsis auf allen Seiten zurück. Vor allem wird von Gewerkschaftsseite befürchtet, dass sich Magna-Chef Frank Stronach als ein "kantiger Arbeitgeber mit angelsächsischer Prägung" erweist, der "sofort die Motorsäge raus holt", so der Frankfurter IG-Metall-Bezirksvorsitzende und Opel-Aufsichtsrat Armin Schild. "Niemand hat behauptet, dass es Opel von heute auf morgen besser geht. Trotzdem ist Magna der passende Partner. Vor allem die Belegschaft verspürt zum ersten Mal nach über 80 Jahren neues Selbstbewusstsein", so Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer gegenüber pressetext.
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