Geschäftsklima bei Autobauern verschlechtert
Index des ifo Instituts von minus 15,7 Punkten im Februar auf minus 18,7 Zähler im März gesunken
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Eingetrübtes Geschäftsklima: deutsche Autobauer weiter unter Druck (Bild: ChatGPT/Dall-E) |
München (pte018/07.04.2026/12:30)
Die deutsche Industrie kommt angesichts steigender Energiekosten und Inflationsängsten nicht aus der Stagnation - vor allem die Automobilwirtschaft. So hat sich der aktuelle Geschäftsklimaindex des ifo Instituts von minus 15,7 Punkten im Februar auf minus 18,7 Zähler im März eingetrübt. Eine konjunkturelle Belebung ist weiterhin nicht in Sicht.
Erwartungen gestiegen
"Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich schlechter als im Vormonat. Die Geschäftserwartungen stiegen dagegen", verdeutlicht ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl. Die Unternehmen haben ihren Auftragsbestand jedoch erneut besser bewertet - wenngleich sich dieser immer noch im negativen Bereich bewegt.
Der Indikator stieg seit September 2025 kontinuierlich an und erreichte im März minus 13,5 Punkte. Ähnliches gilt für die Exporterwartungen, unterstreichen die Wirtschaftsforscher des ifo Instituts: Die Erwartungen der Firmen verbesserten sich zum vierten Mal in Folge gegenüber dem jeweiligen Vormonat und erreichten im März einen Wert von 30,7 Punkten.
Stellenabbau eingebremst
Den Experten nach könnte sich der Beschäftigungsabbau in den kommenden Monaten trotz der angespannten Wirtschaftslage verlangsamen, wie pressetext berichtete. Die Erwartungen in Bezug auf die Beschäftigung stiegen im März auf minus 19,8 Punkte. Zum Vergleich: Im Februar lag dieser Wert noch bei minus 44 Punkten.
Darauf deuten auch erste Anzeichen in der amtlichen Statistik: Im ersten Quartal 2026 wurden wieder mehr neue Stellen für Berufe, die für die Autoindustrie relevant sind, bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. "Damit scheint der Rückgang an neuen Stellen, der seit 2022 zu beobachten war, zu einem Halt gekommen zu sein", sagt Wölfl abschließend.
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