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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980311009 in Business

Geruchssinn wird immer schlechter

Großteil der Gene für Geruchsvermögen arg mutiert


Seattle (pte) (pte009/11.03.1998/16:16)

Mehr als siebzig Prozent derjenigen Gene, die das Geruchsvermögen steuern, sind beim Menschen arg mutiert: Sie sind fast oder sogar gänzlich nutzlos. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Dominique Giorgi vom Forschungszentrum für makromolekulare Biochemie in Montpellier (Frankreich). Zusammen mit seiner Kollegin Barbara Trask von der Washington University in Seattle (USA) untersuchte Giorgi die Gene, die den Bauplan für die menschlichen Geruchsrezeptoren enthalten. Die menschliche Nase besitzt etwa tausend dieser Andockstellen für Duftmolekuele.

Trask und Giorgi fanden mehrere Gene für Geruchsrezeptoren im menschlichen Erbgut: Sie liegen verstreut auf den meisten unserer 46 Chromosomen. 72 Prozent dieser Gene, so die Analyse, sind so mutiert, daß sie keine funktionierenden Duft-Empfänger mehr herstellen können. "Obwohl Menschen weiterhin einen Geruchssinn haben werden, glaube ich, daß die Anzahl der mutierten Gene wahrscheinlich noch steigen wird", sagt Giorgi. (New Scientist) (Ende)
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