pte20060530016 in Leben
Genetische Varianten beeinflussen Lust und Sexualität
60 Prozent tragen lusthemmendes Gen
Jerusalem/Be'er Sheva (pte016/30.05.2006/10:00)
Die wichtigsten Varianten der menschlichen Sexualität werden von jeher als das Ergebnis angeeigneten Verhaltens beziehungsweise psychischer Probleme betrachtet. Über die biologische Grundlage der individuellen Unterschiede im sexuellen Verhalten ist bisher kaum etwas bekannt. Wissenschaftler des Scheinfeld Center for Human Genetics in the Social Sciences der hebräischen Universität Jerusalem http://www.huji.ac.il und der Ben Gurion Universität in Be'er Sheva http://www.bgu.ac.il haben in einer aktuellen Studie jetzt nachweisen können, dass zwischen vielfältig vorkommenden Varianten in DNA-Sequenzen einerseits und Lust, Erregung und sexuelles Funktionieren anderseits ein direkter Zusammenhang besteht. Die Ergebnisse wurden nun in der online Zeitschrift Molecular Psychiatry http://www.nature.com/mp veröffentlicht.
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