pte20060201010 in Leben
Gehirne männlicher Mäuse verfügen über bessere Nervenisolierung
Studie erklärt warum mehr Frauen an Multipler Sklerose erkranken
Detroit (pte010/01.02.2006/09:15)
Die Gehirne und das Rückenmark von männlichen Mäusen enthalten mehr Myelin, also mehr von jener schützenden Substanz, die die Nervenzellen umhüllt. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Wayne State University School of Medicine http://www.wayne.edu gekommen. Diese Forschungsergebnisse könnten erklären, warum einige neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose häufiger bei einem Geschlecht auftreten als beim anderen. Das Team um Robert Skoff wies diesen unerwarteten Unterschied nach, als es die Zusammensetzung der weißen Substanz in den Gehirnen von männlichen und weiblichen Mäusen verglich. Die weiße Substanz besteht aus Nervenzellen, die von dem isolierenden Myelin umgeben sind, das den Zellen hilft Signale effizient weiterzuleiten. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin The Journal of Neuroscience http://www.jneurosci.org veröffentlicht.
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