pte20090323028 in Business
Games-Branche ist nicht immun gegen Krise
Entwicklerkonferenz GDC revidiert Besuchererwartungen nach unten
San Francisco (pte028/23.03.2009/16:29)
Die Computer- und Videospielebranche ist bislang von der Finanzkrise weitgehend verschont geblieben. Dass diese an dem boomenden Sektor dennoch nicht ganz unbemerkt vorbeizieht, zeigen Jobkürzungspläne bei großen Game-Studios wie Electronic Arts (EA) http://www.ea.com . Das Unternehmen, das als einer der weltweit größten Publisher und Entwickler von Spielen gilt, hat bereits vor geraumer Zeit angekündigt, bis Ende März aus Gründen der Kostenersparnis 1.000 Mitarbeiter entlassen zu müssen. Auch auf der heute, Montag, in San Francisco gestarteten Game Developers Conference (GDC) http://www.gdconf.com ist US-Medienberichten zufolge eine zunehmend verhaltene Stimmung innerhalb der Branche spürbar. "Wir haben unsere Erwartungen im Vergleich zu den 18.000 Besuchern im Vorjahr in diesem Jahr nach unten revidiert. Wenn Spielestudios ihre Budgets kürzen, werden Ausgaben für Reisen und Weiterbildung als erstes über Bord geworfen", stellt Meggan Scavio, Leiterin des GDC-Events, gegenüber dem US-Portal Newsvine fest.
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