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Future Network Forum: Neue Herausforderungen in der Arbeitswelt

Mit UCC produktiver und effizienter kommunizieren


Wien (pts007/08.05.2014/10:00) - Rückblick zum Future Network Management Forum am 7. Mai 2014

Future Network hat am 7. Mai 2014 in Kooperation mit CON.ECT Eventmanagement zu einer Veranstaltung in der EBCONT enterprise technologies GmbH zum Thema "E-Collaboration & E-Communication & UCC" geladen. Dort präsentierten zahlreiche Experten ihre Sicht. Im Folgenden einige Expertenaussagen zum Thema Collaboration.

Grundlegender Wandel in der Arbeitswelt

Günther Jochen (Fraunhofer Institut IAO) sprach darüber, wie mit E-Collaboration und E-Communication die Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterattraktivität erhöht werden kann.

Seit einigen Jahren lässt sich in reifen Industrieländern ein grundlegender sozio-ökonomischer Wandel in der Arbeitswelt feststellen. In dem Maße wie klassische Produktionsprozesse automatisiert oder aus Kostengründen in Länder mit niedrigeren Lohnkosten verlagert werden, gewinnt der Bereich wissensintensiver Arbeiten immer mehr an Bedeutung. Dadurch verändern sich auch hergebrachte Tätigkeitsprofile von Mitarbeitern. Die Tätigkeitsprofile einer stetig wachsenden Anzahl von Mitarbeitern bestehen zu großen Teilen im Verarbeiten, Entwickeln und Verteilen von Wissen. Dabei zwingt einerseits unternehmsintern die zunehmende Spezialisierung von Wissensgebieten zur interdisziplinären Zusammenarbeit dieser Wissensarbeiter, andererseits wird diese Zusammenarbeit auch mit Unternehmensexternen durch eine weiter anhaltende Redefinition von Wertschöpfungsketten im Zuge einer voranschreitenden Arbeitsteilung und Globalisierung wirtschaftlich notwendig.

Die effiziente Unterstützung der dadurch zunehmenden Zusammenarbeitsbedarfe rückt damit in den Fokus der Unternehmen. Schließlich verbringen Wissensarbeiter bis zu zwei Drittel ihrer Arbeitszeit mit Kommunikation und Kooperation. Organisational stellt dies Unternehmen vor verschiedene Herausforderungen: Sie müssen effiziente Strukturen und Methoden finden, die mit geringeren Transaktionskosten der Informations- und Wissensverteilung, eine aufgabengerechte Vernetzung von spezialisierten Wissensträgern innerhalb und außerhalb des Unternehmens erreichen. Dezentrale Wissensbestände müssen zusammengeführt und gebündelt werden. Kommunikation und Kooperation von Mitarbeitern über verschiedene Standorte hinweg muss mit geringem Aufwand möglich sein. In den letzten Jahren haben in diesem Zuge sog. Unified Communications-Lösungen oder auch soziale Netzwerke und Social Intranets an Bedeutung für die Vernetzung von Mitarbeitern und die Wissenskommunikation gewonnen.

Jedoch erwachsen aus dem Einsatz solcher E-Communication und E-Collaboration-Anwendungen auch Handlungsfelder, die Unternehmen systematisch gestalten müssen, um einen größtmöglichen Nutzen zu erreichen. Dabei steht oftmals nicht nur effiziente Kommunikation und Vernetzung von Wissen und Mitarbeitern sondern auch eine nachhaltige Steigerung der Arbeitgeberattraktivität im Umfeld eines sich abzeichnenden Arbeitnehmermarktes im Fokus. Es genügt daher nicht, lediglich neue Technologien in Unternehmen einzuführen, sondern es bedarf auch vorbereitend einer genauen Analyse der Strukturen des Unternehmens: Wo und in welcher Form bestehen Zusammenarbeitsbedarfe und wie sehen diesbezügliche Nutzerbedarfe aus? Wie lassen sich diese Bedarfe in passende Lösungen umsetzen? Passen angedachte Lösungen zur Zusammenarbeits- und Unternehmenskultur? Welche Auswirkungen bringen diese Veränderungen auf die Führungskultur eines Unternehmens mit sich? Die erfolgreiche Einführung von IT-Lösungen in diesem Umfeld hängt wesentlich von der unternehmensspezifischen Beantwortung dieser Fragen ab. Zur Analyse dieser Faktoren bieten sich z.B. spezifische Reifegradmodelle an. Ein Ergebnis einer solchen Analyse kann dabei ein auf die spezifische Unternehmenssituation ausgerichtetes, projektbegleitendes und konsequentes Change Management sein, das aus Sicht des Fraunhofer IAO für den Projekterfolg unabdingbar ist.

Daniel Holzinger (Colited und Vizepräsident des Future Network) über die Möglichkeiten und Grenzen von Social und Online Collaboration:
Im Kontext des modernen Arbeitsplatzes wird ein mobiler, ortsunabhängiger und selbstbestimmter Arbeitsstil propagiert, der durch Online & Social Collaboration Lösungen ermöglicht wird. Gerade im Zuge der aktuellen Diskussion über zunehmende Pendlerströme in Ballungszentren, gewinnen Online & Social Collaboration Lösungen weiter an Bedeutung. In Nordamerika hat man diesen Umstand schon längere Zeit erkannt und fördert die Bewusstseinsbildung ortsunabhängige Zusammenarbeit. Konkret bedeutet das, dass Mitarbeiter zu vereinbarten Zeiten aus dem Home Office arbeiten können. Untersuchungen zeigen deutlich, dass nicht nur die Arbeitgeberattraktivität steigt, sondern die Produktivität der Mitarbeiter nachhaltig erhöht wird. Wichtig dabei ist, dass die Einführung von Collaboration Lösungen kein Technologie Projekt, sondern vielmehr ein Changemanagement Projekt ist und von einem Berater begleitet werden soll.

Michael Zwinger (DCCS) präsentierte Collaboration in der Praxis anhand der Referenz Hypo Niederösterreich. Die DCCS zeigt anhand eines Beispiels aus der Praxis die Umsetzung einer Social-Collaboration-Lösung. Es werden anhand konkreter Aufgabenstellungen die Lösungsansätze aufgezeigt sowie die Umsetzung in einer Live-Demo gezeigt.

Im Erfahrungsbericht der A1 wurde aufgezeigt, wie im Echtbetrieb effizient kommuniziert werden kann auf dem Weg zu einer Always-on-Gesellschaft. Die Komplexität des Arbeitslebens nimmt ständig zu, und Unternehmen investieren in mobiles Arbeiten und kollaborative Technologien. Die nahtlose Integration von Kommunikationsmedien ist ein entscheidender Erfolgsfaktor der Zukunft! Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, wurden anhand der Arbeitsweise bei A1 präsentiert.

Alle Beiträge und Präsentationen finden Sie unter http://www.conect.at unter "Downloads" und http://www.future-network.at abrufbar.

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