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ethos.at / Moral 4.0

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Mediabox

pts20261026008 in Leben

Fünf Jahre ethos.at

1622 Seiten mit tiefgründigen Informationen


Langenwang (pts008/26.10.2026/15:05)

Heute, vor fünf Jahren, wurde ethos.at gelauncht. Ursprünglich eine Plattform des Vereins Moral 4.0. Dessen Zweck ist die Förderung von Aktivitäten, die auf ethischem Denken basieren (insbesondere Grundwerte-Diskurs) und von Lebensformen, die auf moralisches Handeln ausgerichtet sind. Seit 2023 publiziert der Obmann des Vereins als Chefredakteur täglich Berichte in den Ressorts Bildung, Kultur, Politik und Wirtschaft. Mit nur wenigen freien Mitarbeitern hat ethos.at bis dato 1622 Artikel veröffentlicht. Dabei finden sich – im Unterschied zu gängigen Onlinemedien – in zahlreichen Artikeln Updates und Unterseiten, so dass die Leser zu vielen Themen die Chronologie der Ereignisse in einem Artikel finden.

Der Philosoph Hubert Thurnhofer als ethos-Chefredakteur (1999 – 2002 Chefredakteur von pressetext.com) bringt andere Themen und Blickwinkel als die Massenmedien. Die steigenden Leserzahlen bestätigen das Interesse an Qualitätsjournalismus von ethos.at. Waren 2025 noch rund 5500 Unique Visitors monatlich auf der Plattform, sind es 2026 jeden Monat mindestens 10.000; die Höchstzahl lag bei 43.150 im Juli. Der Staat (und in seinem Auftrag RTR), der jährlich den Massenmedien 20 Millionen Euro als sogenannte Qualitätsjournalismusförderung ausschüttet, ignoriert diese Leistungen. ethos.at arbeitet seit fünf Jahren ohne einen Cent öffentlicher Förderungen.

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ethos.at ist das einzige Onlinemedium, das eine eigene Rubrik für Bücher führt. Die Bedeutung originärer Bücher ist durch die Massenproduktionen von KI noch weiter gestiegen. "Künstliche Intelligenz ist immer künstlich, aber selten intelligent", so Thurnhofer, der durchschnittlich ein Buch wöchentlich liest und darüber schreibt. "Ich bin kein Rezensor, sondern mehr ein Reflektor", sagt der Chefredakteur über seine Buchbetrachtungen, die er nicht "Rezensionen" nennen möchte; eher Dialoge mit anderen Autoren. Schwerpunkt sind österreichische Autoren, oder Bücher mit Österreich-Bezug, Neuerscheinungen ebenso wie antike, aber nicht antiquierte Sachbücher und Fachbücher.

Passend zum Nationalfeiertag hat Thurnhofer an Günther Nenning erinnert, der vor 20 Jahren gestorben ist und dessen Buch "Die Nation kommt wieder" 1990 erschien. Die Probleme des Nationalismus untersuchten auch Erhard Busek und Emil Brix in ihrem Gemeinschaftswerk "Mitteleuropa revistet", 2018.

Einer der meistgelesenen Artikel auf ethos.at beschäftigt sich ebenfalls mit diesem Thema: "Die Geburt der österreichischen Nation aus dem Geist der Neutralität" - seit 2023 mehr als 17.000 mal abgerufen. Ein Artikel mit historischem Tiefgang.

SIEHE AUCH: Gastland Tschechien auf der Frankfurter Buchmesse (pressetext.com 2.10.2026)

(Ende)
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