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pts20190619031 Forschung/Technologie, Unternehmen/Finanzen

FPSB Deutschland freut sich über drei neue Preisträger des Wissenschaftspreises


FPSB Deutschland freut sich über Preisträger des Wissenschaftspreises (© FPSB)
FPSB Deutschland freut sich über Preisträger des Wissenschaftspreises (© FPSB)

Frankfurt am Main (pts031/19.06.2019/13:15) - Gleich dreimal wurde in diesem Jahr der Wissenschaftspreis 2019 des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) verliehen. Andreas Rosenbaum, Hannes Roffmann und Dr. Joachim Zwanzger konnten die Jury, die sich aus hochrangigen Wissenschaftlern und Experten aus der Praxis zusammensetzte, in drei Kategorien am meisten überzeugen. Der FPSB Deutschland hat den Wissenschaftspreis, der im Rahmen einer Feierstunde am Freitag in Frankfurt am Main verliehen wurde, bereits zum dritten Mal ausgelobt. Ziel ist es, das Wissen im Bereich der Methodik der Finanz- und Nachfolgeplanung zu fördern sowie Theorie und Praxis stärker miteinander zu verweben.

Der FPSB Deutschland Wissenschaftspreis steht für exzellente wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung, des Financial und Estate Planning sowie angrenzender Themenfelder in der langfristigen Beratung privater Kunden. "Wir wollen Nachwuchswissenschaftler und Wissenschaftler ermutigen, sich mit Themen rund um die Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung auseinanderzusetzen", sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland.

Den Preis in der Kategorie "Dissertationen" erhielt in diesem Jahr Dr. Joachim Zwanzger. Seine eingereichte Arbeit trägt den Titel: "Die langfristige Altersvorsorge risiko- und versorgungsrechtlich exponierter Berufsanfänger - Eine ganzheitlich-präskriptive Analyse der Situation angehender Zeitoffiziere". Zwangzer arbeitet seit Mai als Referendar bei der Deutschen Bundesbank. Zuvor absolvierte er selbst eine Offiziersausbildung bei der Bundeswehr und war bis zum Frühjahr Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Versicherungswirtschaft der Bundeswehr Universität in München.

Die Jury beeindruckte die hohe wissenschaftliche Bedeutung der Arbeit bei gleichzeitig weitreichender praktischer Relevanz für das Themengebiet Financial Planning. Denn Zwanzger habe im Rahmen einer quantitativen Untersuchung geklärt, welcher einkommensabhängige Vorsorgeumfang für heutige Berufsanfänger der besonderen Berufsgruppe der Zeitoffiziere aus ganzheitlicher Betrachtungsweise den maximalen Nutzen stiftet. Darüber hinaus hat er die verhaltensökonomisch-qualitative Fragestellung untersucht, mit welchen Mitteln die jungen Erwachsenen im Entscheidungsfindungsprozess sinnvoll unterstützt werden können.

Hannes Roffmann ist der Gewinner in der Kategorie Masterarbeiten. Er überzeugte die Jury mit seiner Arbeit mit dem Titel "Das private Anlageverhalten deutscher Anlageberater. Eine Betrachtung aus der Behavioral Finance-Perspektive", die er im Rahmen des Master in Wealth Management an der EBS Business School angefertigt hatte.

Der Dozent der Frankfurt School of Finance Management, der zuvor bei der Deutschen Bank und als Berater Wealth Management bei Berenberg, Gossler & Co gearbeitet hat, lieferte eine lesenswerte Arbeit ab, so die Jury. "Mit seinen innovativen neuen Einsichten bereichert Herr Roffmann in einer empirisch sehr überzeugenden Umsetzung den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu einem Aspekt, der für das Berufsbild des Financial Planers offensichtlich von großer Bedeutung ist", heißt es in der Laudatio.

Arbeit auch in englischer Sprache

Der Preisträger in der Kategorie "Bachelorarbeit" heißt in diesem Jahr Andreas Rosenbaum. Er wurde für seine Bachelor Thesis mit dem Titel: "Intergenerational Succession of Family Businesses - Equality as Key Challenge" ausgezeichnet. Rosenbaum verfasste seine Thesis in englischer Sprache und legte sie im Januar 2019 für den Abschluss des Bachelor Studiums "Business Administration with focus on International Management" an der Frankfurt School of Finance & Management vor.

In seiner Arbeit analysiert Rosenbaum, inwiefern im Nachfolgeprozess von Familienunternehmen ein möglichst hoher Grad an Gleichberechtigung und Gerechtigkeit innerhalb der Familie erreicht werden kann. Zudem untersuchte er, wann eine Abweichung von einer Vermögensverteilung zu gleichen Teilen sinnvoll und gerechtfertigt ist. Die Jury zeigte sich beeindruckt, wie Rosenbaum die Vor- und Nachteile der verschiedenen gesellschaftsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf Aspekte der Familiengerechtigkeit, der Versorgung des scheidenden Gesellschafters und der steuerlichen Implikationen aufzeigt. "Mit dieser gleichsam innovativen wie relevanten Untersuchung beschreibt er gekonnt die damit verbundenen Herausforderungen und Lösungsansätze und trägt so zu einer Bereicherung der Praxis im Financial Planning bei", so die Jury.

An dem Wissenschaftspreis konnten Studierende, Doktoranden sowie wissenschaftliche Mitarbeiter deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen teilnehmen. Angesprochen waren insbesondere Bewerber aus den Disziplinen Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften und Sozialwissenschaften. Entscheidend war jedoch nicht der Studiengang, sondern die Arbeit. "Ziel unseres Wissenschaftspreises ist es, das Wissen im Bereich der Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung privater Kunden zu fördern und nach Möglichkeit, mit Hilfe der wissenschaftlichen Arbeiten der Finanzdienstleistungsindustrie, den Regulierungs- und Aufsichtsbehörden, den Verbraucherschützern, der Presse sowie der interessierten Öffentlichkeit praxisrelevante Erkenntnisse bereitzustellen", erläutert Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland, der neben seiner Vorstandstätigkeit auch wissenschaftlicher Leiter des PFI Private Finance Institute / EBS Finanzakademie der EBS Business School, Oestrich-Winkel, ist.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen FSPB Wissenschaftspreis geben - Meldeschluss ist der 1. März 2020.

Hinweis an die Redaktionen: Neben dem Gruppenfoto (in der Anlage) gibt es auch Einzelfotos von allen drei Preisträgern, die bei Bedarf angefordert werden können.

Über den FPSB Deutschland e.V.
Das Financial Planning Standards Board Ltd. - FPSB ist ein globales Netzwerk mit derzeit 26 Mitgliedsländern und mehr als 180.000 Zertifikatsträgern. Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mit Sitz in Frankfurt/ Main gehört seit 1997 als Vollmitglied dieser Organisation an. Ziel ist es, den weltweiten Berufsstandard für Financial Planning zu verbreiten und das öffentliche Vertrauen in Financial Planner zu fördern.

Aufgabe des FPSB Deutschland ist die Zertifizierung von Finanz- und Nachfolgeplanern nach international einheitlich definierten Regeln zu Ausbildung, unabhängigen Prüfungen, Erfahrungs-nachweisen und Ethik. Für die Verbraucher ist die Zertifizierung zum CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professional, zum CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER-Professional und zum European Financial Advisor EFA® ein wichtiges Gütesiegel. Als Prüf- und Begutachtungsstelle für DIN CERTCO und Austrian Standards Plus hat der Verband zusätzlich 1.400 Personen seiner rund 1.800 Zertifikatsträger nach DIN ISO 22222 (Geprüfter Privater Finanzplaner) zertifiziert.

Der FPSB Deutschland hat den Anspruch, Standards zur Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung zu setzen. Die Definitionen und Standards der Methodik sind Grundlage für deren Weiterentwicklung, Ausbildung und Regulierung. Um seine Ziele zu erreichen, arbeitet der FPSB Deutschland eng mit Regulierungs- und Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Forschung, Verbraucherschützern sowie Presse und interessierter Öffentlichkeit zusammen.

Ein wichtiges Anliegen des FPSB ist außerdem die Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung. Zu diesem Zweck hat der FPSB Deutschland einen Verbraucher-Blog lanciert, der neutral, anbieterunabhängig und werbefrei über alle relevanten finanziellen Themen informiert. Unter www.frueher-planen.de können sich Verbraucher regelmäßig über die Themen Vermögensaufbau und Altersvorsorge informieren, aufgeteilt in sechs verschiedene Lebensphasen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.fpsb.de



(Ende)
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