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pte19980214003 in Business

Flugzeugtechniker revolutionieren Augenchirurgie

Lasergestützte Meßsonden zur Behandlung von Netzhautproblemen


London (pte) (pte003/14.02.1998/12:18)

Unerwartete Unterstützung bekommen Augenchirurgen durch Entwicklungen in der Triebwerksforschung. Turbinenforscher der britischen Universität Warwick nutzen feine lasergestützte Meßsonden normalerweise, um die Überschallstömungen von Flugzeugdüsen zu messen. Die Luftströmung wird nur minimal gestört und erlaubt eine optimale Messung.

Nun können Augenärzte diese Sonden für komplizierte Operationen an der Netzhaut einsetzen.
"Der Eingriff am Auge ist vergleichbar mit einem nassen Papiertaschentuch, von dem man einen extrem festen Klebstoff entfernen muß, ohne das Tuch zu beschädigen", beschreiben die Ärzte ihre Arbeit. Bisher brauchten die Chirurgen vier gröbere Nadelsonden, um den Augenhintergrund zu fixieren und um parallel zum Eingriff zu sehen wie sich das Auge verhält.

Mit den lasergestützten Instrumenten der Triebwerksbauer halbiert sich die Anzahl auf zwei Sonden. Zudem sind diese mit einem Millimeter Durchmesser deutlich feiner. Die zurückbleibenden Löcher im Augenhintergrund können damit von alleine wieder verheilen. Die Ärzte erwarten, daß diese Methode noch bei weiteren Operationen angewandt werden kann und arbeiten dafür mit Kollegen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Spanien zusammen. http://www.warwick.ac.uk (Ende)
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