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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980314012 in Business

Firmenwagen birgt höheres Unfallrisiko

Arbeitgeber sollen zur Verantwortung gezogen werden


London (pte) (pte012/14.03.1998/15:27)

Britische Autofahrer, die mit einem Firmenwagen unterwegs sind, haben gegenüber Nutzern von Privat-Pkw ein bis zu 40 Prozent höheres Risiko, in schwere Verkehrsunfälle verwickelt zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, durch einen Unfall schwer verletzt oder getötet zu werden, ist bei ihnen nahezu gleich groß wie bei Bergleuten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Gesellschaft zur Vorbeugung von Unfällen (ROSPA), die jetzt veröffentlicht wurde.

Die Untersuchung ergab, daß Fahrer von Firmenautos oft hinter dem Steuerrad einschlafen. Nahezu einer von vier Fahrern hat schon einmal vor sich hin gedöst oder ist kurz eingenickt. 18 Prozent gaben an, daß Streß ihr Fahrverhalten verändere.

In der Studie vertreten Experten die Meinung, Arbeitgeber sollten zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre überarbeiteten Angestellten bei der Fahrt zur Arbeit Unfälle verursachten. Nach Ansicht der ROSPA könnte ein Pflicht-Fahrtraining für Firmenwagen-Benutzer die Unfallzahlen um rund zwei Drittel senken. Obwohl einige Firmen bereits spezielle Fahrschulungen anböten, hätten 86 Prozent der untersuchten Fahrer kein Training erhalten. http://www.thebiz.co.uk/virtual-training-library/rospa.htm (Ende)
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