pte20090410003 in Leben
Feinmotorik macht Mensch zum Schwächling
Schimpanse viermal stärker bei geringerer Kondition
Wien (pte003/10.04.2009/06:17)
Der Mensch kann nicht alle Muskeln gleichzeitig einsetzen, da ihn seine Nerven davor schützen. Gleichzeitig ermöglichen sie jedoch feinmotorische Tätigkeiten, die nur dem Menschen vorbehalten sind. Das behauptet der Paläoanthropologe Alan Walker von der Penn State University http://www.psu.edu in der Fachzeitschrift Current Anthropology. Er vergleicht das Muskelsystem des Menschen mit dem des Schimpansen. Dieser sei viermal stärker als der Mensch, jedoch nicht allein aufgrund stärkerer Muskeln, sondern auch wegen geringerer Kontrolle der Muskelfasern durch das Nervensystem. Walker beruft sich dabei auf die Primatologin Ann MacLarnon. Sie konnte zeigten, dass der Schimpanse im Vergleich weniger graue Zellen im Rückenmark besitzt und damit auch weniger motorische Nervenzellen, die für die Kontrolle der Muskelfasern zuständig sind.
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