pte20090808004 in Business
Fastfood-Ketten nähern sich Web 2.0 nur zögerlich
Experte: Unternehmen fürchten negative Diskussionen
Irvine/Köln/München (pte004/08.08.2009/06:10)
Fastfood-Ketten wie McDonald's oder Burger King zögern noch deutlich vor dem Eintritt in soziale Netzwerke im Internet. Was das Engagement in Social Media anbelangt, landeten Fastfood-Ketten wie McDonald's und Kentucky Fried Chicken (KFC) im Vergleich mit den 100 wertvollsten Marken der Welt erst kürzlich nur im (hinteren) Mittelfeld (pressetext berichtete: http://pressetext.at/news/090721029/). Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing (DIM) http://www.marketinginstitut.biz , begründet die Zurückhaltung im Gespräch mit pressetext: "Die Unternehmen schrecken offenbar vor den negativ geprägten Diskussionen, die aktuell in den USA und Europa über Fastfood geführt werden, zurück. Diese könnten sich schließlich ja auch auf die eigene Plattform ausweiten." Das wesentliche Prinzip von Social Media ist es, den Nutzern eine offene Diskussionsplattform zu bieten. Schnellrestaurants könnte dies hingegen zum Verhängnis werden. "Wenn zu viel Negatives auf diesen Plattformen verbreitet wird, könnte dies die Expansionspläne eines Anbieters beträchtlich gefährden", so der Professor. Besonders in den USA gebe es einige Blogger, die gezielt schlechte Nachrichten über die großen Fast-Food-Ketten verbreiten, um in der Folge ein lukratives Stillschweigeabkommen mit den Gescholtenen zu erzielen.
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