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pte20250423002 in Forschung

Fähren der Zukunft fahren mit Druckluft

Umrüstung soll sich laut Forschern der Universität Schardscha binnen acht Jahren amortisieren


Fähre: könnte künftig mit Druckluft statt Diesel betrieben werden (Foto: Udo, pixabay.com)
Fähre: könnte künftig mit Druckluft statt Diesel betrieben werden (Foto: Udo, pixabay.com)

Schardscha (pte002/23.04.2025/06:05)

Der Dieselmotor hat bei Fähren bald ausgedient, zumindest wenn es nach Ingenieuren der Universität Schardscha geht. Ihre alternative Antriebsart arbeitet mit Druckluft, die in Tanks an Bord gelagert wird. Die Technik ist nur für Schiffe mit begrenzter Reichweite geeignet. Dann müssen die Tanks mithilfe von Kompressoren, die ihren Strom idealerweise aus Sonne, Wind und anderen erneuerbaren Quellen beziehen, wieder aufgeladen werden.

Druckluft bewegt Schaufelrad

"Dieser Antrieb ist aus wirtschaftlicher, praktischer und ökologischer Sicht attraktiv und kann selbst unter rauen Bedingungen leicht an die meisten Fähren angepasst werden", so Entwickler Abdul Hai Alami. Druckluft werde in eine Turbine geleitet, ähnlich der, die mit den Abgasen aus gas- oder kerosinbetriebenen Brennkammern betrieben wird. Die elektrisch vorgewärmte Luft - die benötigte Energie liefern Batterien - lässt ein Schaufelrad rotieren, das mit dem ummantelten Propeller gekoppelt ist.

Die Ingenieure aus Nahost haben eine Fähre umgerüstet, die 1985 in Finnland gebaut worden ist und dort auch, ausgestattet mit einem Dieselaggregat, betrieben wurde. Dieser Antriebsstrang wurde durch den Luftmotor ersetzt. "Der pneumatische Antrieb ist die Zukunft der Schifffahrt auf festen Seerouten", sagt Kaj Jansson vom Marine-Dienstleister Capt. Ralph K.J. Jacobsen Marine Consulting.

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