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pte20200520020 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Facebook-KI "GrokNet" erkennt Waren in Fotos

Technologie gibt Kaufempfehlung - Gesamte Plattform soll Shopping-Erfahrung werden


"GrokNet" in Aktion: Neue KI erkennt Produkte (Foto: facebook.com)

Menlo Park/Wien (pte020/20.05.2020/11:30) - Die neue Künstliche Intelligenz (KI) "GrokNet" ermöglicht Facebook-Nutzern, Produkte in Bildern und Videos zu identifizieren und in Shopping-Kanälen danach zu suchen. Dabei kann es sich um verschiedene Gegenstände wie Möbel, Autos oder Mode handeln. Facebook will mit der KI künftig jedes visuelle Element auf seiner Plattform zu einer Kauferfahrung machen.

"Bequemlichkeit siegt"

"Beim E-Commerce siegt Bequemlichkeit immer. Solange die KI-Anwendung die Shopping-Erfahrung schneller und weniger umständlich macht, wird sie Erfolg haben. Vor allem für junge Nutzer, die an Online-Käufe gewöhnt sind, hat dieses Prinzip viel Potenzial. Auch für KMUs kann es eine Erleichterung darstellen, weil das Marketing quasi automatisiert wird. Die Frage ist nur, wie gerecht die KI bei ihren Empfehlungen ist", so Marketing-Experte Bernd Pfeiffer von LimeSoda http://limesoda.com im Gespräch mit pressetext.

Laut Facebook erkennt GrokNet bereits zehntausende Attribute eines Gegenstandes anhand eines einzigen Bilds. Dazu gehören die Farbe, die Größe, das Material und auch spezifische Brands. Facebook testet momentan auch eine Version für Unternehmen. In dieser Variante sollen von Firmen hochgeladene Bilder automatisch ihre Produkte erkennen und Links zu ihren Websites herstellen.

Amazon in die Knie zwingen

GrokNet wurde hauptsächlich anhand von etwa 100 Mio. Bildern von Facebook Marketplace trainiert. Facebook zufolge liegt die Genauigkeit der KI auch bei schlechtem Licht oder ungünstigen Kamera-Blickwinkeln bei etwa 90 Prozent. Der Konzern plant auch einen eigenen virtuellen Mode-Assistenten, der Usern je nach ihren Vorlieben, ihrem Terminplan und dem Wetter Kauftipps gibt.

Facebook will mit seinen Shopping-Innovationen Amazon in die Knie zwingen. Neuerdings erlaubt es das Unternehmen kleinen Unternehmen auch mit seiner Anwendung "Shops", kostenlos auf Facebook sowie auf Instagram ihre eigenen Online-Geschäfte zu erstellen. Sie sollen auch innerhalb von Video-Livestreams ihre Waren anbieten können.

(Ende)
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