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pts20010329059 in Forschung

EU setzt Forschungsschwerpunkt bei kleineren Unternehmen

Leitl will einfachere Vergabe von Förderungsmitteln


Wien (pts059/29.03.2001/15:09)

Das 6. Forschungsrahmenprogramm der EU soll einen besonderen Schwerpunkt für KMU beinhalten. An die 15 Prozent der Forschungsmittel des Programms seien für KMU vorgesehen, erklärte EU-Forschungskommissar Philippe Busqin heute, Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Damit entfallen rund 2,6 Mrd. Euro auf die Forschungsprogramme von KMU. Busquin nimmt in Wien an der Konferenz "Zukunftsperspektiven der europäischen Forschung" zum 6. Forschungsrahmenprogramms teil. Die Konferenz wird vom Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation (BIT) http://www.bit.ac.at veranstaltet.

Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl begrüßte die Aussagen Busquins. Er will neben einer besseren Förderung der KMU besonders eine Verwaltungsvereinfachung bei der Vergabe der Forschungsmittel. So sollte ein Forschungsvertrag bereits 120 Tage nach Ausschreibungsende vorliegen, wünscht sich Leitl. Bundesministerin Elisabeth Gehrer will das 6. Forschungsrahmenprogramm auch dafür nutzen, gute Wissenschafter nach Europa zurückzuholen und die wissenschaftlichen Potenziale der Beitrittsstaaten in die Forschungsprogramme der EU einzubinden.

Nach Ansicht Busquins wird in Europa noch immer zu wenig Forschungsarbeit geleistet. Das 6. Forschungsrahmenprogramm der EU soll daher auch dazu dienen, einen gemeinsamen Wissenschaftsraum innerhalb Europas zu schaffen. "Der Wissenschaftsraum ist notwendig, um eine gewisse kritische Masse in Europa zu erreichen", so Busquin. Das 6. Forschungsrahmenprogramm läuft von 2002 bis 2006 und verfügt über ein Budget von 17,5 Mrd. Euro. Gegenüber dem laufenden Programm wurden die Mittel um 15 Prozent erhöht.

Das BIT ist ein gemeinsames Büro der Wirtschaftskammer und der Republik Österreich und vereint alle Kontaktstellen für EU-Forschungs- und Technologieprogramme. Das Büro betreut zurzeit 24.000 Interessenten aus der Wirtschaft und an den Universitäten. (Ende)
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