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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980310006 in Business

EU-Datenschutz-Direktive bereitet Amerikanern Sorgen

Transatlantischer Datenaustausch soll verstärkt kontrolliert werden


Washington (pte) (pte006/10.03.1998/16:06)

Die Gesetzgebung in Sachen Internet irritiert Online-Unternehmer diesseits und jenseits des Atlantik. Während europäische Unternehmen Bedenken wegen der US-Politik in Sachen Verschlüsselung bzw. Domainvergabe haben, fürchten amerikanische Anbieter offenbar etwas ganz anderes: Die europäischen Vorschriften zum Thema Datenschutz. So weist der amerikanische Rechtsprofessor Peter Swire schon seit einiger Zeit auf Probleme hin, mit denen amerikanische Unternehmen auf dem Zukunftsmarkt Europa aufgrund der Datenschutzbestimmungen zu rechnen haben. http://www.osu.edu/units/law/swire.htm

Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte Swire in einem umfangreichen Bericht die unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen in Europa und den USA behandelt. Dabei geht es vor allem um die Datenschutz-Direktive der Europäischen Kommission, die im Oktober dieses Jahres in Kraft treten soll. http://www.acs.ohio-state.edu/units/law/swire1/psecind.htm Die darin enthaltenen Regelungen müssen auch von US-Firmen berücksichtigt werden, wenn sie in Europa agieren wollen. http://www.cio.com/archive/enterprise/021598_intellectual.html

Besonders betroffen ist dabei der transatlantische Datenaustausch, etwa wenn es um den Transfer von persönlichen Daten handelt. Gerade in diesem Bereich sieht die Europäische Kommission Probleme, da der Schutz dieser Daten in den USA als unzureichend angesehen wird. Swire hält es für durchaus möglich, daß zukünftig bei Kontrollen auf Flughäfen auch Datenträger genauer untersucht werden. Eine weitere Konsequenz der Datenschutz-Direktive besteht darin, daß US-Firmen mit europäischen Niederlassungen erst die Erlaubnis ihrer Mitarbeiter einholen müssen, wenn deren Namen bzw. weitere Angaben im WWW veröffentlicht werden. Aber damit werden die Amerikaner hoffentlich leben können. (Quelle: intern.de) (Ende)
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