pte19980501012 in Business
Eßbare Impfstoffe als Alternative zur Injektionsnadel
Gentechnisch veränderte Nahrungsmittelbakterien dienen als Grundlage
Maryland (pte012/01.05.1998/13:10)
Die klassische Impfung per Spritze könnte bald ausgedient haben. Denn auch mit der Nahrung aufgenommene Impfstoffe können die Produktion spezifischer Antikörper ankurbeln. Probanden des weltweit ersten klinischen Versuches produzierten die Immunabwehr-auslösenden Moleküle, nachdem sie den Impfstoff - die verstümmelte Version des Toxins von Escherichia coli - in Form von rohen Kartoffeln zu sich genommen hatten. Forscher von der School of Medicine an der University of Maryland und der Tulane University in New Orleans haben - laut der Fachzeitschrift "Nature Medicine" - Antikörper im Blut und in den Darmschleimhäuten nachgewiesen.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
