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pte20210726019 Forschung/Entwicklung, Medien/Kommunikation

Erblicher Darmkrebs: Impferfolg bei Mäusen

Kombination mit entzündungshemmendem Medikament Naproxen steigert zudem Schutzeffekt


Labormaus: Impfung zögert Darmkrebs deutlich hinaus (Foto: pixabay.com, tiburi)
Labormaus: Impfung zögert Darmkrebs deutlich hinaus (Foto: pixabay.com, tiburi)

Heidelberg (pte019/26.07.2021/11:30) - Die Entstehung von erblichem Darmkrebs lässt sich mit einer Schutzimpfung hinauszögern - zumindest bei Mäusen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg http://klinikum.uni-heidelberg.de und des Deutschen Krebsforschungszentrums http://dkfz.de . Den Experten nach überleben Mäuse mit einer erblichen Veranlagung für Darmkrebs nach der Impfung signifikant länger als ungeimpfte Artgenossen. Eine Kombination der Impfung mit einem entzündungshemmenden Medikament steigert zudem den Schutzeffekt.

Lynch-Syndrom im Fokus

Das Team hat einen Mausstamm untersucht, der infolge eines Defekts der DNA-Reparaturenzyme Darmkrebs entwickelt - vergleichbar mit Menschen, die am Lynch-Syndrom leiden. Die "Lynch-Mäuse" entwickeln ab einem Alter von sechs Monaten Tumore im Darm, wenige Wochen oder Monate später versterben sie daran. Ein spezieller Algorithmus hat vorausgesagt, welche Neoantigene eine starke Immunantwort der Mäuse auslösen können. Für die Versuche wurden schließlich vier Impfpeptide ausgewählt.

Geimpfte Mäuse überlebten im Schnitt 351 Tage, ungeimpfte 263 Tage. Auch die Tumormasse fiel bei den geimpften Tieren deutlich geringer aus. Erhielten die Mäuse zusätzlich zur Impfung das Medikament Naproxen, so steigerte dies den präventiven Effekt der Impfung weiter. Naproxen ist ein Entzündungshemmer und Schmerzmittel, das wie Aspirin zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika gehört. Wirkstoffe aus dieser Gruppe werden bei Patienten mit Lynch-Syndrom bereits in einigen Ländern zur Chemoprävention von Darmkrebs empfohlen.

Natürliche Reaktion verstärkt

"Auch in ungeimpften Lynch-Mäusen haben wir gesehen, dass das Immunsystem gegen die vier Neoantigene aktiv ist. Unsere Schutzimpfung verstärkt also eine ohnehin vorhandene natürliche Immunreaktion gegen die Krebszellen", so Forscher Magnus von Knebel Doeberitz. Und Kollege Matthias Kloor ergänzt: "Wir konnten zum ersten Mal in einem lebenden Organismus nachweisen, dass eine Impfung mit Neoantigenen vor Krebs schützt."

(Ende)
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