pte20090310045 in Leben
Embryonale Stammzellen im Kreuzfeuer der Ethiker
US-Forschungswende sorgt für Hoffnung und Bedenken
Wien (pte045/10.03.2009/17:35)
Die Forschung an Stammzellen menschlicher Embryos, ein weltweit heftig und emotional umstrittenes Thema, ist durch einen kürzlich ergangenen Erlass des US-Präsidenten Barack Obama ins öffentliche Interesse getreten. Obama hob die von seinem Vorgänger George W. Bush verhängten Einschränkungen auf, die die Erzeugung neuer Stammzellen-Linien in den USA verboten hatten. "Diese Einschränkung hatte keine wissenschaftliche Grundlage und war durch keine Gesetze erforderlich", so die Presseaussendung des Weißen Hauses http://www.whitehouse.gov . Für die nächsten drei Monate beauftragte Obama die Ausarbeitung von Richtlinien für die Unterstützung und Durchführung der Forschung mit Stammzellen menschlicher Embryonen. Durch diese Forschung erhofft man sich besseres Verständnis und neue Behandlungsmöglichkeiten für mehrere Krankheiten und Behinderungen, so die Verlautbarung, zudem solle der führende Platz der USA in der Stammzellenforschung gesichert werden.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
