Elementare Bildung für 65.000 Kinder in Niederösterreich
Bedarf an Fachkräften wächst
St. Pölten (pts032/02.06.2026/16:20)
In Niederösterreich steigt die Zahl der Kinder in Einrichtungen für professionelle elementare Bildung kontinuierlich. Damit wächst auch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Elementarpädagogik. Die Verankerung der elementarpädagogischen Grundausbildung an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ist ein Schritt zur Erweiterung der Ausbildungsmöglichkeiten und leistet somit einen Beitrag zur Eindämmung des Fachkräftemangels. An der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten können sich Interessierte für das neue Studium Elementarpädagogik[1] bis 30.06.2026 bewerben.
Frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote sind ein zentraler Faktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine Analyse der Arbeiterkammer Niederösterreich[2] zeigt einen anhaltenden Anstieg der Kinder in Einrichtungen der Elementarbildung.
Anzahl der Kinder in elementaren Bildungseinrichtungen gestiegen
Mehr als 65.000 Kinder besuchten im Bildungsjahr 2024/25 eine elementarpädagogische Einrichtung in Niederösterreich. Das entspricht rund zwei Dritteln aller Kinder im Alter von null bis fünf Jahren im Bundesland. Gegenüber 2009 entspricht das einem Zuwachs von 30 Prozent, das sind rund 15.000 Kinder.
Die Zahl der betreuten Kinder verdeutlicht die große Bedeutung der Elementarbildung für Familien und Gesellschaft. Gleichzeitig steigt der Bedarf an ausreichend qualifiziertem Personal in den Einrichtungen.
"Kinder in ihren ersten Lebens- und Bildungsjahren professionell zu begleiten und zu fördern, ist eine höchst verantwortungsvolle Aufgabe, die pädagogische Expertise, Kooperationsbereitschaft, Offenheit und ein gutes Gespür für Menschen und diverse Lebensrealitäten braucht. Gleichzeitig bietet die Elementarpädagogik ein sicheres und sinnstiftendes Berufsfeld, in dem Fachkräfte Kinder und Familien begleiten und deren Entwicklung nachhaltig mitgestalten können", erklärt Christine Schmid, die gemeinsam mit ihrem Team den neuen Studiengang Elementarpädagogik an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten umsetzt.
Das praxisorientierte Studium startet im Herbst 2026 und ist berufsermöglichend organisiert. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen an drei fixen Tagen in der Woche stattfinden, sodass eine Berufstätigkeit daneben ermöglicht wird. "Seit Jahren sehen wir, dass aus verschiedenen Gründen die Zahl der nebenbei berufstätigen Studierenden steigt. Mit der berufsermöglichenden Organisations-Form des Studiums möchten wir auf diese Lebensrealität unserer Studierender eingehen", erklärt Schmid weiter.
Ausbildungsmöglichkeiten
In Niederösterreich werden Ausbildungsmöglichkeiten zu Elementarpädagog*innen unter anderem an Bildungsanstalten für Elementarpädagogik (BAfEP), Pädagogischen Hochschulen sowie nun neu an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten angeboten.
An der USTP ist aktuell noch eine Bewerbung bis 30.06.2026 für das berufsermöglichende Studium Elementarpädagogik möglich. Das Studium bietet Schwerpunkte in der interprofessionellen Zusammenarbeit mit Gesundheitsberufen sowie im Bereich multilingualer und transkultureller Lebenswelten von Kindern. Am 16.06. können sich Interessierte bei einer Online-Infoveranstaltung zum Studium informieren und sich individuell beraten lassen.
Mehr Informationen zum Studium Elementarpädagogik[1] an der USTP: www.ustp.at/bep
[1] Vorbehaltlich Genehmigung durch die AQ Austria
[2] www.noe.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/frauen/Analyse_Kinderbetreuung_2025_WEB.pdf
(Ende)| Aussender: | USTP – University of Applied Sciences St. Pölten |
| Ansprechpartner: | Sandra Lagler |
| Tel.: | +43/676/847 228 288 |
| E-Mail: | sandra.lagler@ustp.at |
| Website: | www.ustp.at |


