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Dr. Regina EWALD & Partner Gruppenpraxis für Allgemeinmedizin OG
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pts20221104010 Medizin/Wellness, Politik/Recht

Eigene Sozialarbeiterin im Primärversorgungszentrum Donaustadt ist für Social Prescribing zuständig

Elke Garschall betreut Patient:innen, die das Sozialsystem sonst vergäße


Wien (pts010/04.11.2022/08:45) -

Seit September 2022 ist die Sozialarbeiterin Elke Garschall im Primärversorgungszentrum Donaustadt in Wien aktiv. Sie unterstützt im Rahmen der neuen Wiener Social-Prescribing-Initiative sozial benachteiligte oder isoliert lebende Personen dabei, besseren Zugang zu medizinischen Leistungen zu erhalten. "Wien bietet unzählige Möglichkeiten der sozialen Unterstützung, doch allzu viele Menschen kommen oft gar nicht erst dazu, diese auch in Anspruch zu nehmen. Ob ältere Alleinstehende ohne Familienanschluss, chronisch oder psychisch kranke Personen, von Armut betroffene Menschen oder jene mit niedrigem Bildungsniveau – all diesen stehe ich mit Rat und Tat zur Seite und sorge dafür, dass sie vom Gesundheitssystem nicht vergessen werden", betont die sogenannte Link-Workerin. Social Prescribing, eine aus England stammende Idee, ermöglicht es dem Team der Primärversorgung Donaustadt, ihrer wichtigen Aufgabe als Bindeglied zwischen Behörden, Kliniken und den niedergelassenen Ärzten Wiens noch besser als bisher nachzukommen. https://www.phc-donaustadt.at/

Was ist Social Prescribing?

"Social Prescribing ist ein neuer Interventionsansatz aus Großbritannien, der dazu dient, die Patient:innengruppe mit besonderen psychosozialen Bedürfnissen mit einer:einem sogenannten Link Worker:in in Verbindung zu bringen, um in weiterer Folge deren Lebensumstände und deren allgemeine Gesundheit zu verbessern. Natürlich kommt unser Team Tag für Tag mit vielen neuen Patient:innen in Kontakt und wenn wir hier bemerken, dass die individuellen Umstände der:des Patient:in problematisch sind und diese:r sich nur schwer selbst helfen kann, dann ist das ein Fall für Social Prescribing. Unsere Frau Garschall wird daraufhin aktiv und unterstützt die Patien:innen in allen Belangen. Zu diesem Zweck vermittelt sie an die richtigen Stellen weiter oder motiviert, selbst aktiv medizinische und soziale Leistungen einzufordern, um damit die persönliche Lage zu verbessern", so Dr. Regina Ewald, leitende Ärztin des PHC-Zentrums Donaustadt, zu den Gründen für die Aufnahme einer eigenen Sozialarbeiterin.

Unser Sozialstaat ist gut organisiert, dennoch rutschen viele Menschen durch das soziale Netz

Die Bedeutung von Social Prescribing wird für Elke Garschall in der nächsten Zeit sogar noch steigen: "Gerade in den letzten beiden Jahren haben wir bemerkt, dass die Belastungen auf Einzelpersonen deutlich zugenommen haben. Gerade ältere und sozial abgeschlagene Patient:innen finden sich also immer schwerer zurecht und verweigern oft aus bloßer Überforderung die Zusammenarbeit mit sozialen und medizinischen Institutionen. Wir sehen folglich, dass schlechte soziale Verhältnisse und Ausgrenzung den allgemeinen Gesundheitszustand enorm verschlechtern können. Durch meine Arbeit, die in der Vernetzung meiner Patient:innen mit allen nötigen sozialen und medizinischen Angeboten besteht, beabsichtige ich, eben diesen Gesundheitszustand zu verbessern, indem wir nicht-medizinische Leiden systematisch bekämpfen. Dabei wird auch die Familie der Patient:innen hinzugezogen, denn auch diese ist häufig mit der Pflege oder Betreuung überfordert und benötigt Hilfe", so Garschall.

Um die Betreuung im Sinne von Social Prescribing in Gang zu setzen, muss zunächst der Bedarf festgestellt werden. Dann werden die Betroffenen mit Link-Workerin Elke Garschall in Verbindung gebracht, woraufhin telefonisch oder persönlich die individuelle Situation besprochen und gemeinsam Lösungen gesucht werden. Dabei erfahren die Patient:innen, welche Möglichkeiten ihnen offen stehen, und erhalten Hilfe, diese auch in Anspruch zu nehmen. Die verfügbaren Dienstleistungen sind in Wien sogar meist kostenlos.

Kontakt:
Primärversorgung Donaustadt
1220 Wien, Zschokkegasse 140/33, an der U2-Station "Donauspital"
Tel.: 01 34 30 132 oder Fax: 01 34 30 132 99
E-Mail: ordination@phc-donaustadt.at
Homepage: https://www.phc-donaustadt.at/

Öffnungszeiten:
Mo., Mi., Do., Fr. 8-13 Uhr und 14-19 Uhr
Di. 7-12 Uhr und 14-19 Uhr

Ordinationsbesuch ohne Voranmeldung!

Verrechnung mit allen Kassen wie ÖGK, BVAEB, SVS und KFA über e-Card sowie auch privat

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Website: www.phc-donaustadt.at
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