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pte20210317001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

E-Zigaretten entwöhnen schizophrene Raucher

Neuer Ansatz für Entwöhnung - Patienten konsumieren viel häufiger als Allgemeinbevölkerung


E-Zigarette: doch eine Alternative beim Rauchen (Foto: pixabay.com, Lindsay Fox)
E-Zigarette: doch eine Alternative beim Rauchen (Foto: pixabay.com, Lindsay Fox)

Catania (pte001/17.03.2021/06:00) -

Der Gebrauch von sehr nikotinreichen E-Zigaretten kann Erwachsenen, die an einer Schizophrenie-Spektrum-Störung leiden, dabei helfen mit dem Rauchen aufzuhören. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie unter der Leitung der University of Catania https://www.unict.it/en gekommen. Rund 60 bis 90 Prozent der Schizophrenie-Patienten rauchen Zigaretten. In der Allgemeinbevölkerung liegt dieser Wert bei 15 bis 24 Prozent. Ziel der Studie war es die Durchführbarkeit von Modifikationen des Rauchverhaltens bei Zigaretten rauchenden Personen mit einer entsprechenden Störung zu untersuchen.

An der Studie nahmen 40 Erwachsene mit einer Schizophrenie-Spektrum-Störung teil, die rauchten und nicht beabsichtigten weniger oder gar nicht mehr zu rauchen. Die Laufzeit der Studie betrug 12 Wochen. Dabei wurden Juul E-Zigaretten mit Pods mit 5 Prozent Nikotin eingesetzt. Nach 24 Wochen fand einen Nachuntersuchung statt. Die Forscher stellten die Häufigkeit des Rauchens, die Verringerung, die Verringerung des Kohlenmonoxids in der ausgeatmeten Luft, Raucherentwöhnung und durchgehende Abstinenz 24 Wochen nach dem Start der Studie fest. 

[b]Umstieg funktioniert[/b]

Rund 40 Prozent der Teilnehmer hatten am Ende der 12 Wochen damit aufgehört, herkömmliche Zigaretten zu rauchen. Die Forscher beobachteten am Ende dieser Periode eine gesamte anhaltende Reduktion von 50 Prozent beim Rauchen oder kompletter Abstinenz bei 92,5 Prozent der Teilnehmer. Zusätzlich konnte eine gesamte Verringerung des medianen täglichen Zigarettenkonsums um 75 Prozent von 25 auf 6 festgestellt werden. 

Nach sechs Monaten hatten 35 Prozent der Teilnehmer ganz mit dem Rauchen von herkömmlichen Zigaretten aufgehört. Sie nutzen jedoch weiter E-Zigaretten. Die Forscher stellten auch einen deutlichen Rückgang des täglichen Zigarettenkonsums fest, der zu Ende der 24 Wochen auch bestätigt wurde. Die in „Nicotine & Tobacco Research" veröffentlichten Forschungsergebnisse ergaben auch, dass 57,5 Prozent der Teilnehmer ihren Zigarettenkonsum am Ende um mehr als 50 Prozent verringert hatten. 

[b]Allgemeinzustand verbessert sich[/b]

Zusätzlich zeigten die Untersuchungen, dass der Mittelblutdruck, die Herzfrequenz und das Gewicht zwischen dem Anfang der Studie und der erneuten Untersuchung nach 12 Wochen messbar zurückgingen. Positive und negative Symptome einer Schizophrenie waren nach der Nutzung von E-Zigaretten während der ganzen Laufzeit der Studie nicht signifikant verändert. Am Ende der Studie gaben 61,9 Prozent der Teilnehmer an, dass sie sich wacher, weniger reizbar und konzentrierter fühlten. Der Hunger hatte ebenfalls abgenommen. 

Laut Riccardo Polosa, einem der Studienautoren, ist das Rauchen die Hauptursache für die 15 – 25 Jahre Kluft bei der Sterblichkeit bei Personen, die Dienstleistungen im Bereich der psychischen Gesundheit in Anspruch nehmen und der Allgemeinbevölkerung. „Diese Studie zeigt dass der Wechsel zu sehr nikotinreichen E-Zigaretten bei Schizophrenie-Patienten eine durchführbare und hoch wirksame Methode der Raucherentwöhnung ist." Zu dem verbessere sich so auch die Lebensqualität. An der Studie waren auch Forscher der City University of New York https://www.cuny.eduund des Weill Medical College of Cornell University https://weill.cornell.edu beteiligt.

(Ende)
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