business

AUSSENDER



zum Thema: Eigner/Zuckriegl KEG

Ansprechpartner: Franz Zuckriegl
Tel.: ++43 +699 100 33 816
E-Mail: redaktion@zum-thema.com

FRüHERE MELDUNGEN

pts19990627007 in Business

E-Commerce total: Vom "Web für alle" zum Master-Tool

"zum Thema:" Nr.30, ab 28.6.1999 im Internet


Graz (pts007/27.06.1999/09:00)

Die neueste Ausgabe der Internetzeitung "zum Thema:" widmet sich dem "E-Commerce". Aber anders, denn wer von "E-Commerce" spricht, hat meist Shopping-Malls und bunte Web-Kataloge im Sinn, denkt an das angekündigte Verschwinden der Zwischenhändler und an den neuen Direktverkauf. Doch das wirkliche E-Business scheint etwas anders auszusehen: Es ist in erster Linie eine Management-Funktion, die das Internet unter anderem zur Prozeßkettenoptimierung nutzt. Das überrascht und macht stutzig. Weshalb "zum Thema:" in Form von Spezialisten-Interviews darüber berichtet.

* "Angesichts des Webs müssen wir alle unsere Vorstellungen von Ökonomie und Business überdenken"
Gleich einem Katalysator hat das große öffentliche Interesse am WWW dafür gesorgt, daß auch der Business-to-Business-Bereich das Web für sich zu entdecken begann. In der Folge öffnen nun Unternehmen als "market facing enterprises" ihre internen Systeme den Kunden wie Zulieferern, um ihre Logistikkette zu optimieren. Das Internet ist deshalb nach Ansicht von Lotus-Chef Jeff Papows in erster Linie als eine Ausweitung der LANs und WANs zu sehen, mit denen viele Unternehmen ohnedies schon seit längerer Zeit arbeiten. Allerdings bietet diese Ausweitung vielen Unternehmen die Chance, sich zu erneuern. Die heute dominanten Firmen wird es deshalb zu einem guten Teil auch in der Zukunft geben; Newcomer wie "Amazon" werden letztlich Kooperationen eingehen müssen.
Lesen Sie mehr unter http://www.zum-thema.com/archiv/Papows1.html

* "Man rationalisiert die Verkaufskette nicht, ohne das Endresultat zu bedenken"
Noch vor zwei Jahren, so der Internet-Vordenker Alex Zoghlin, wurde ein "futuristischer Diskurs" über "Disintermediation" geführt, der das Absterben der Zwischenhändler prophezeite. Doch dabei habe man eines übersehen - das ein solches Verschwinden der "Mittelsmänner" gegen die menschliche Natur ist. Niemand hat dazu Lust, nur weil er einen Salat zubereiten will, jede Zutat bei einem eigenen Distributor zu kaufen. Nur jenen Zwischenhändlern droht deshalb das Aus, die keinen Mehrwert erzeugen. Wer hingegen die Logistik zu begradigen hilft und - wie Zoghlins neue Firma - etwa dafür sorgt, daß die kleinen US-Fahrrad-Händler billiger zu den Rädern kommen, also beim Supply Chain Management ansetzt, ist sogar einer der großen Gewinner im Netzgeschäft. Was allerdings nicht heißt, daß die Zukunft allein dem Business-to-Business-Bereich gehört.
Lesen Sie mehr unter http://www.zum-thema.com/archiv/Zoghlin1.html

* "Die Internet-Revolution ist die zweite industrielle Revolution. Und sie wird nicht länger als fünf Jahre dauern"
1994 mußte sich Cisco entscheiden, ob es die rasant steigende Nachfrage mit mehr Personal oder mit der Hilfe von E-Commerce, also mit Hilfe eines Netzwerks und eines guten Supply Chain Managements, bewältigen wolle. Man hatte sich schließlich für letzteres entschieden, was in der Praxis folgendes bedeutete: Als erstes wurde einmal ein Tool geschaffen, das es den Kunden ermöglicht, ihre Bestellungen selbst direkt bei Cisco plazieren zu können. Dann wurde dafür gesorgt, daß diese Bestellung, sofern sie nicht bei Cisco verarbeitet wird, automatisch zu einem der elf dazugehörenden virtuellen Unternehmen durchgeschaltet wird. Doch nicht nur diese Subfirmen sind mit dem Hauptsystem verbunden, wodurch die Logistikkette von höchster Transparenz gekennzeichnet ist: Immer, so weiß Chris Dedicoat, Cisco-Vizepräsident von Großbritannien und Irland, zu berichten, kann man den Kunden darüber Auskunft geben, wo sich ihre Bestellung befindet; sogar darüber, in welcher Airline. So werden 55 Prozent aller Order abgewickelt, ohne daß je ein Mensch damit etwas zu tun gehabt hat.
Lesen Sie mehr unter http://www.zum-thema.com/archiv/Dedicoat1.html

* "Wenn es nicht gewinnbringend wäre, würden es die Leute nicht wollen"
EDI (Electronic Data Interchange) mit Hilfe des Internets hat den Vorteil, daß die Zahl möglicher Kommunikationspartner eklatant zunimmt. Und daß die Kommunikation mit diesen in Echtzeit erfolgen kann: Statt - wie beim traditionellen EDI - eine Anfrage stellen zu müssen, die nach einiger Zeit beantwortet wird, weiß man als Zulieferer, der etwas über den Lagerstand des Partners erfahren möchte, beim Web-basierenden EDI nach wenigen Klicks Bescheid. Die betriebswirtschaftlichen Folgen, so Ken Packwood, Leiter der "Commercial Systems" bei Cork International, können sich sehen lassen. In seinem ehemaligen Unternehmen ließ sich die Zahl der durchgeführten Bestellungstransaktionen auf diese Weise bei niedrigerem Personalaufwand verdreifachen; die Logistik-Kette wurde transparent.
Lesen Sie mehr, speziell über die praktische Implementierung von Web-basierendem EDI, unter http://www.zum-thema.com/archiv/Packwood1.html

Weitere Interviews zu diesem Thema - unter anderem mit Wolfgang Hellriegel von "Siemens Business Services" und Dr. Arnd Weber, der am SEMPER Projekt mitgearbeitet hat-, die im Rahmen der von den "World Trade Conferences" veranstalteten "E-Commerce and the Supply Chain Revolution"-Konferenz Mitte Juni in London geführt wurden, finden Sie auf der "zum Thema:"-Site http://www.zum-thema.com/archiv/index.html, wo auch Artur P. Schmidt und Otto Rössler über die anstehenden Management-Aufgaben der E-Business-Zukunft diskutieren.
Außerdem möchten wir Sie auf unsere neue EC-Links-Seite (E-commerce links) hinweisen, die Sie über das Portal erreichen können.

Für das "zum Thema:"-Team, Christian Eigner und Franz Zuckriegl (Ende)
Aussender: zum Thema: Eigner/Zuckriegl KEG
Ansprechpartner: Franz Zuckriegl
Tel.: ++43 +699 100 33 816
E-Mail: redaktion@zum-thema.com
Website: www.zum-thema.com
|
Top