pte19980216009 in Business
Droht Musik-Börsen im Internet das Ende?
Plattenlabels wollen gegen Raubkopierer vorgehen
München (pte) (pte009/16.02.1998/09:51)
Bei Abkürzungen wie "MP3" (MPEG1 Layer3) bekommt die gesamte Musikindustrie gerötete Augen. Ein mit MP3 komprimierter Musiktitel hat nur noch 10 % (3MB) seiner ursprünglichen Dateigröße, klingt aber trotzdem wie die originale CD-Aufnahme. Einst als Segen für die professionelle Audioindustrie gepriesen, wurde diese Erfindung mittlerweile von vielen Raubkopierern adaptiert und hat dazu geführt, daß immer mehr illegale Musiktauschbörsen im Internet hochgezogen werden. Auf diesen Seiten erhält man alles - von der Rarität bis zum Hitparadensong - kostenlos. Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis ein großes Plattenlabel etwas dagegen unternehmen würde.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
