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pts20050608025 Produkte/Innovationen, Unternehmen/Wirtschaft

Die "Polarexpedition Admiral Tegetthoff"

auf der neuen 20-Euro-Münze


WIEN (STADT) [PB] (pts025/08.06.2005/11:11) - Als dritte Münze der Silberserie "Österreich auf Hoher See" erscheint am 8. Juni das 20-Euro-Stück "Polarexpedition Tegetthoff". Die Münze erinnert an die zivile Seite der österreichischen Hochseeschifffahrt und beschäftigt sich mit der dramatischen Expedition in das nördliche Polareis unter Julius von Payer und Karl Weyprecht, die zur Entdeckung des Kaiser-Franz-Joseph-Landes führte. 50.000 Stück der neuen Sammlermünze werden ausschließlich in der höchsten Prägequalität Polierte Platte angeboten.

Die neue Münze
Die neue Münze zeigt auf der einen Seite das Segelschiff "Admiral Tegetthoff", das extra für die Polarexpedition gebaut wurde. Dargestellt ist das Schiff zu Beginn der Forschungsreise, als es in das eisige Gewässer der Arktis einfuhr. Kurze Zeit später wurde das Schiff für immer im Treibeis eingeschlossen. Den beiden Expeditionsleitern ist die zweite Münzseite gewidmet: In Pelzanzüge gehüllt verlassen Karl Weyprecht und Julius von Payer die festgefrorene "Tegetthoff". Von hier aus musste sich die Mannschaft zu Fuß den Weg zum offenen Meer hin erkämpfen.

Ab 8. Juni im Handel
Die 20-Euro-Silbermünze "Polarexpedition Tegetthoff" ist ab 8. Juni in Geldinstituten, im Münzhandel sowie in den Münze Österreich-Shops in Wien und Innsbruck erhältlich. Sie ist mit 50.000 Stück - ausschließlich in der höchsten Prägequalität "Polierte Platte" - streng limitiert und gesetzliches Zahlungsmittel in der Republik Österreich. Der empfohlene Ausgabepreis beträgt Euro 35,50 (inkl.10% USt).

Die Polarexpedition und der Verlust der "Admiral Tegetthoff"
Die österreichisch-ungarische Polarexpedition der Jahre 1872 bis 1874 war privat organisiert und finanziert. Unter der Leitung von Julius von Payer und Karl Weyprecht wollte die 24 Mann umfassende Besatzung auf dem in Bremerhaven eigens dafür gebauten 220-Tonnen-Dreimastschoner "Admiral Tegetthoff" den Nordpol erreichen. Am 13. Juni 1872 verließ die "Admiral Tegetthoff" Bremerhaven. Am 21. August 1872 wurde das Expeditionsschiff nördlich von Nowaja Semlja im Treibeis eingeschlossen. Ein Jahr lang blieb sie den Eisschollen ausgeliefert. Alle Versuche, die "Admiral Tegetthoff" freizubekommen, misslangen. Mit dem Packeis wurde das Schiff in Richtung einer bis dahin unbekannten Inselgruppe getrieben, der man den Namen "Kaiser-Franz-Joseph-Land" gab. Am
2. November 1873 betrat man erstmals das nahezu vollständig mit Eis bedeckte Land. Von hier aus unternahm die Mannschaft in der Folge zahlreiche Erkundungsfahrten. So erreichten sie den bis dahin nördlichsten Punkt, an den je zuvor ein Polarforscher gelangt war.

Die "Admiral Tegetthoff" war jedoch für immer im Eis verloren. So blieb nur noch der Weg zu Fuß über das Eis. Am 20. Mai 1874 verließ die Besatzung das Schiff endgültig. Mit drei Beibooten auf Schlitten zogen sie Richtung Süden. Nach zwei Monaten war man erst 15 km von der "Tegetthoff" entfernt. Mit Beginn der Eisschmelze konnten sie endlich auch die Boote verwenden. Am 24. August 1874 wurde die Mannschaft von einem russischen Schiff in einer Bucht vor Nowaja Semlja gerettet, am 25. September 1874 traf die Expedition am Wiener Nordbahnhof ein, wo ihre Teilnehmer als Helden gefeiert wurden.

Das neu entdeckte Kaiser-Franz-Joseph-Land
Im Jahre 1873 entdeckte die Expedition im nördlichen Eismeer, 900 Kilometer vom Nordpol entfernt, ein Archipel aus rund 100 Inseln und benannte dieses nach Kaiser Franz Joseph. Zwischen 1880 und 1905 wurde das unbewohnte "Kaiser-Franz-Joseph-Land", das mit seinen 16.134 km2 etwas kleiner als die Steiermark ist, von mehreren Expeditionen besucht. 1926 annektierte die Sowjetunion das Land und errichtete Observatorien. Im April 2005 begab sich eine Kleinexpedition aus zwei österreichischen sowie zwei russischen Teilnehmern auf Skiern und Schlitten auf die Spuren von Payer und Weyprecht und kehrte erst vor wenigen Tagen erfolgreich aus dem Kaiser-Franz-Joseph-Land heim.

Die neue Ausstellung "Land in Sicht - Österreich auf weiter Fahrt" ab 17. August
Schon im Vorjahr präsentierte die Münze Österreich in ihrem Haus die Marine-Schau "Österreich auf Hoher See". Ab 17. August folgt eine Fortsetzung unter dem Titel "Land in Sicht - Österreich auf weiter Fahrt". Die Ausstellung wird bis 3. Februar 2006 in der Münze Österreich, Am Heumarkt 1, 1030 Wien zu sehen sein.

(Ende)
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