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pts20030610018 Produkte/Innovationen, Unternehmen/Wirtschaft

Die neue 20-Euro-Silbermünze "Biedermeierzeit"


Wien (pts018/10.06.2003/12:17) - Die vorletzte Station auf der historischen Zeitreise "Österreich im Wandel der Zeit" ist Fürst Metternich und dem beginnenden Eisenbahnzeitalter gewidmet.

Österreich zählt auf dem Gebiet der Münzen weltweit zu den führenden Nationen. Serien wie "Österreich im Wandel der Zeit" sind wegen ihres hohen künstlerischen Niveaus auch im Ausland sehr geschätzt. Zugleich bringen sie Münzliebhabern im In- und Ausland österreichische Geschichte und Kultur nahe. Das gilt auch für die jüngste 20-Euro-Silberprägung "Biedermeierzeit", die am 11. Juni erscheint. Sie zeigt neben Metternich die älteste erhalten gebliebene Dampflok Europas: die "Ajax" aus dem Eisenbahnmuseum Strasshof.

Eine Zeitreise von den Kelten in die Gegenwart
Seit dem Jahr 2000 beschäftigt sich die Silbermünzenserie "Österreich im Wandel der Zeit" mit bedeutenden Epochen heimischer Geschichte. Den Anfang machten "Die Kelten" und "Die Römer". 2001 folgten "Das Heilige Römische Reich" und "Das Mittelalter", im Folgejahr "Die Neuzeit" und "Die Barockzeit". "Münzserien, wie diese, eignen sich ganz besonders dazu, auch bei Menschen außerhalb unseres Landes Interesse an österreichischer Kultur und Geschichte zu wecken," erklärt Münze Österreich Generaldirektor Dietmar Spranz. "Die Ausgaben dieser Serie beschäftigen Münzliebhaber weltweit mit der Geschichte unseres Landes." Seit dem Jahr 2002 erscheinen auch die Münzen dieser Serie mit Euro-Nennwert, was spürbar zusätzliches internationales Interesse an den österreichischen Ausgaben geweckt hat. Das lassen die steigenden Absatzzahlen erkennen.

Das Biedermeier - Zeit der Gemütlichkeit
Das Biedermeier erstreckte sich vom Wiener Kongress (1814/15) bis zur Revolution von 1848. Der ursprünglich abwertend-ironische Begriff geht auf
die fiktive Figur des Gottlieb Biedermeier zurück, des treuherzig-spießigen Helden der satirischen Zeitschrift "Fliegende Blätter", der das Wertesystem eines konservativen Kleinbürgertums vertrat und damit im Gegensatz zu liberaleren Strömungen stand. Das Biedermeier entwickelte in Malerei und angewandter Kunst, ebenso in Literatur und Musik seinen typischen Stil. Die bei aller Behaglichkeit bescheidene bürgerliche Lebenshaltung fand vor allem auch in ihrer Wohnkultur ihren Ausdruck. Es war die Zeit der Mittelschichten, des braven Bürgers, des Familienlebens und gemütlicher Feste.

Gleichzeitig war das Biedermeier die Ära von Fürst Clemens Wenzel Lothar von Metternich, der mit dem Wiener Kongress 1815 die Restauration einleitete. Sein Kampf gegen alle nationalen wie liberalen Bewegungen führte zur Unterdrückung der Pressefreiheit und zum "Spitzelstaat". Metternich, der "Kutscher Europas", war und ist alles andere als unumstritten. Allerdings darf man bei aller Kritik nicht außer acht lassen, dass sein politischer Stil zu seiner Zeit gewissermaßen "europäischer Standard" war.

Das Biedermeier gilt auch als Ausgangspunkt des Eisenbahnzeitalters und der ersten Massenverkehrsmittel. Sie läuteten eine Zeit wachsender Mobilität ein, und die damals einsetzende verkehrstechnische Vernetzung ist heute nicht mehr wegzudenken. Bedeutend war damals auch die Inbetriebnahme der Kaiser Ferdinands-Nordbahn im November 1837. Auf dieser Strecke wurde 1841 die von der englischen Firma Jones, Turner & Evans gefertigte Güterzugmaschine "Ajax" in Betrieb gestellt.

Die neue Münze zeigt Metternich und die älteste erhaltene Dampflokomotive Europas.
Auf der einen Seite der neuen Münze ist Staatskanzler Metternich in Galauniform mit dem goldenen Vlies zu sehen. Der Hintergrund zeigt als Landkarte "sein Werk": Europa in der Neuordnung nach dem Wiener Kongress. Die andere Münzseite zeigt die 1841 in Dienst gestellte Lokomotive "Ajax". Sie steht für das beginnende Eisenbahnzeitalter und die mit ihm einsetzende wachsende Mobilität. Die "Ajax", die älteste erhalten gebliebene Dampflok, zählt heute zu den wichtigsten Attraktionen im zum Technischen Museum Wien zählenden Eisenbahnmuseum Strasshof.

Ab 11. Juni im Handel
"Die Biedermeierzeit" ist ab Mittwoch, den 11. Juni, in allen Geldinstituten, im Münzhandel sowie im Münze Österreich-Shop erhältlich und ist gesetzliches Zahlungsmittel in der Republik Österreich. Sie ist mit 50.000 Stück - ausschließlich in der höchsten Prägequalität "Polierte Platte" - streng limitiert. Der empfohlene Ausgabepreis beträgt Euro 31,18 (inkl. 10% USt.). Im September beschließt die Ausgabe "Nachkriegszeit" die Münzreihe "Österreich im Wandel der Zeit".

(Ende)
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