pte20081122002 in Business
Diamanten: Finanzkrise bewirkt Nachfrageeinbruch
Dubiose Händler sowie Überkapazitäten belasten Edelsteinpreise
Antwerpen/Schmitten (pte002/22.11.2008/06:00)
Nach dem Platzen der US-Immobilienblase gerät neben der Autoindustrie nun auch das einst lukrative Geschäft mit Diamanten massiv in die Bredouille. Obwohl der Handel gerade erst vom höheren Lebensstandard in Schwellenländern wie Indien, China oder Russland profitiert hat, wurde die Diamanten-Branche im Oktober dieses Jahres von dem bis dato schlimmsten Nachfrageeinbruch erschüttert. Dass sich Investoren derzeit eher zurückhalten, zeigt sich auch darin, dass das renommierte Auktionshaus Sotheby's bei einer Juwelen-Auktion am Mittwoch in Genf einen spektakulären Riesen-Diamanten nicht verkaufen konnte. Für das Mindestgebot von 6,7 Mio. Franken (4,1 Mio. Euro) fand sich für den blauen 10,48 Karat-Diamanten kein Käufer. Ebenfalls scheiterte der Verkauf zweier als Highlights geltender Edelsteine.
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