pte20070927008 in Business
Deutschland verharrt in der alten Zeit des Fordismus
Mehr Selbstständigkeit gefragt
Hamburg/Berlin (pte008/27.09.2007/10:20)
Die Konjunkturforscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gehen nicht davon aus, dass sich die konjunkturelle Erholung nach 2008 auf den deutschen Arbeitsmarkt positiv auswirken werde. "Langzeitarbeitslose, die sogenannten Strukturopfer, bleiben, wo sie sind. Und ihre Zahl wird nicht kleiner. Im Grunde weiß jedes Kind, dass Wirtschaftswachstum heute nicht mehr zwangsläufig zu mehr festen Arbeitsplätzen führt", schreibt Wolf Lotter in einem Beitrag für die Zeitschrift brand eins http://www.brandeins.de . Mager entwickelt sich der Trend zur Selbstständigkeit. Was der aktuelle Gründungsreport der KfW Bankengruppe http://www.kfw.de zu vermelden hat, verheißt nichts Gutes: Nur 1,1 Mio. Menschen haben sich im Jahr 2006 für eine selbstständige Existenz entschieden, etwa 200.000 weniger als im Jahr zuvor. Und auch diese Zahl trügt: Der überwiegende Teil dieser Gründer ist nur nebenberuflich selbstständig. Mit weniger als 450.000 Vollgründern liegt die echte deutsche Gründerquote damit bei 0,86 Prozent - der niedrigste Wert seit dem Jahr 2000.
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