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Deutschland verabschiedet Internet-"Masterplan"

Bundesregierung will "Internet für alle" durchsetzen


Berlin (pte) (pts041/23.09.1999/22:36)

Die Bundesregierung in Berlin hat am Mittwoch ein Aktionsprogramm zur Förderung der neuen Informationstechnologien beschlossen. Dem Programm zufolge sollen in fünf Jahren mindestens 40 Prozent der deutschen Bevölkerung ständigen Zugang zum Internet haben. Derzeit sind es rund neun Prozent. Der "Masterplan" soll die Nutzung von Computer, Internet und Telekommunikationsdiensten allen gesellschaftlichen Gruppen erschließen und die Schaffung von Arbeitsplätzen in diesen Bereichen fördern. Ausdrücklich gefordert wird auch der Internet-Zugang für Frauen.

Deutschland soll damit einen Spitzenplatz im digitalen Zeitalter haben, sagte Wirtschafts-Staatssekretär Siegmar Mosdorf vor der Presse in Berlin. Demzufolge will die Bundesregierung bis 2003 zusätzlich zu bereits laufenden Förderungen rund drei Milliarden D-Mark für das Aktionsprogramm bereitstellen. Der überwiegende Teil dieser Mittel kommt aus dem Bildungs- und Forschungsetat der Bildungsministerin Edelgard Bulmahn. Nach den Worten Bulmahns sollen Ausbildung und Qualifikation zur Nutzung der Informationstechnologien (IT) verbessert und diese Angebote jedem zugänglich gemacht werden.

Konkret nannte sie das Ziel, die Zahl der Ausbildungsplätze in diesem Bereich zu verdreifachen. Dabei sollten möglichst 40 Prozent aller Ausbildungsstellen und Studienplätze mit Frauen besetzt werden. Bulmahn gab am Mittwoch auch den Startschuss für die Aktion "Frauen ans Netz". Damit werden ab Ende September in Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft in 101 Städten mehr als 1200 kostenlose Internet-Seminare für Frauen angeboten. In Zusammenarbeit mit den Ländern und der Wirtschaft will der Bund jede Schule und Bildungseinrichtung bis 2001 mit multimedia- und onlinefähigen Rechnern ausstatten.

Ferner sind die Gründung einer Computerbörse, die verstärkte Entwicklung von Lernsoftware und der Aufbau digitaler Bibliotheken geplant. Die Zahl so genannter Telearbeitsplätze und Multimedia-Unternehmen soll ebenfalls verdoppelt werden. Auch die Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden wird zunehmend online abgewickelt, etwa durch die elektronische Steuererklärung ab dem nächsten Jahr. Mosdorf geht davon aus, dass die Zahl der Arbeitsplätze im IT-Bereich bis 2002 von derzeit 760.000 auf 1,1 Millionen gesteigert werden kann, wenn jetzt die richtigen Weichen gestellt würden. http://www.bundesregierung.de (Ende)
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