pte19971009007 in Business
Der Chip aus der Kälte
Supraleiter auf dem Prüfstand
München (pte) (pte007/09.10.1997/19:52)
Wo manch anderes zu Stein und Bein gefriert, zeigen supraleitende Stoffe erst ihre herausragenden Eigenschaften. Wissenschaftler des Daimler-Benz-Forschungszentrums Ulm haben eigens einen Tieftemperaturmessplatz aufgebaut, um die Möglichkeiten dieser Materialien fuer die Entwicklung neuer Mikrowellenschaltkreise genau zu überprüfen.Der Messplatz ermöglicht Untersuchungen bei Temperaturen bis zu minus 250 Grad Celsius. So können die Wissenschaftler neue Komponenten fuer die Hochleistungsradarsensorik oder für kompakte Schmalbandempfänger in der Kommunikationstechnik auf ihre Eigenschaften bei Temperaturen weit unter dem Nullpunkt untersuchen.
Mit diesen Ergebnissen lassen sich die Eigenschaften und die Leistungsfähigkeit supraleitender Elemente genau vorhersagen. Der Einsatz von supraleitenden Materialien statt Metallen und die damit verbundenen neuen Modellierungsansaetze in der sogenannten Hybridkombination sind Stationen auf dem Weg zu neuen, hochempfindlichen Empfängersystemen im Mikrowellenbereich. Das Ziel dabei ist, die Vorteile unterschiedlicher, verfügbarer Bauelemente in einem System zu vereinigen. Nach Meinung der Wissenschaftler ist dies derzeit die kostengünstigste Lösung zur Herstellung solcher Bausteine in kleinen und mittleren Stückzahlen. (Ende)
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