pts20000824030 in Business
Das Wissensunternehmen als Wirtschaftsunternehmen
Wien (pts030/24.08.2000/12:42)
PRESSE-INFORMATIONMag. DI Wolfgang Pell,
kaufmännischer Leiter der ARCS und von ar anlässlich des Pressegespräches in Alpbach am 24.08.2000
1.) Umsatz
Den ARCS ist im Jahr 1999 ein deutlicher Umsatzzuwachs von 10,3 Prozent gelungen: Der Umsatz des Jahres 1998 betrug 53,5 Millionen Euro (736 Millionen Schilling) und ist im vergangenen Jahr auf 59,0 Millionen Euro (812 Millionen Schilling) angestiegen. Vor allem der Bereich IT hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet.
2.) Marktorientierung
Die ARCS sind weiterhin auf gutem Weg, das selbstgestellte Ziel zu erreichen, bis zum Jahr 2002 zwei Drittel der Aufträge im freien Wettbewerb am Markt zu erringen. Dabei geht es nicht ausschließlich um Projekte, die von privaten, sondern auch um solche Aufträge, die von öffentlichen Stellen (EU, Bund, Länder, Gemeinden) im Ausschreibungsweg oder in einer anderen Form der Konkurrenz vergeben werden.
Die Entwicklung dieses Sektors ist wie folgt:
1997 52,0 Prozent wettbewerblich erwirtschaftete Aufträge
1998 58,0 Prozent
1999 64,4 Prozent.
Im ersten Halbjahr 2000 ist die Kennziffer auf 65 Prozent gestiegen.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig festzuhalten, dass der Anteil der wettbewerblichen Aufträge am Gesamtvolumen nicht deshalb gestiegen ist, weil die Gesellschafterzuschüsse, also auch jene des Bundes gesunken wären, sondern dass die ARCS im Gegenteil, wie oben dargestellt eine deutliche Zunahme des Umsatzes erreichen konnten.
Für das Wissensunternehmen ARCS werden die Zuschüsse des Bundes für die Grundlagenforschung trotz aller Marktorientierung weiterhin von zentraler Bedeutung sein. Nur wenn es gelingt, die Wissensbasis in Seibersdorf auf hohem Niveau zu halten und zu erneuern, kann es zu einem spin-off zu Gunsten der österreichischen Unternehmen kommen.
3.) Produktivität
Die durchschnittliche Gesamtzahl der MitarbeiterInnen ist von 1998 462 Personen auf 1999 481 Personen gestiegen. Damit ist es gelungen, einen um 10,3 Prozent höheren Umsatz mit einem um nur 4,1 Prozent angestiegenen Personalstand abzuarbeiten, was eine deutliche Zunahme der Produktivität von 1,593.000 Schilling Umsatz pro Mitarbeiter im Jahr 1998 auf 1,688.000 Schilling Umsatz pro Mitarbeiter im Jahr 1999 bedeutet. Die Produktivitätssteigerung betrug damit 1999 gegenüber dem Vorjahr sechs Prozent.
4.) Kplus Kompetenzzentren
Die ARCS haben gerade in diesem Programm ihre ganze Stärke als "Forschungsmanager" ausgespielt und sich mit einer wesentlichen Beteiligung an vier Kplus Kompetenzzentren als wichtiger Kooperations-Partner der Industrie und der Universitäten positioniert.
Nach dem bereits in der ersten Runde bewilligten Leichtmetall-Kompetenzzentrum Ranshofen, sind die ARCS federführend auch bei
Advanced Computer Vision
ECHEM (applied electrochemistry)
Linz Center of Competence in Mechatronics
beteiligt.
Dieses Programm bietet den ARCS Wachstum in eigenverantwortlichen Einheiten und Umsetzung des vorhandenen Wissens direkt mit den Unternehmen, die ökonomisches Interesse an den Forschungsergebnissen haben. (Ende)
| Aussender: | communication matters |
| Ansprechpartner: | Mag. Peter Menasse |
| Tel.: | 0699/100 323 03 |
| E-Mail: | menasse@comma.at |
| Website: | www.comma.at |
