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pte20190409019 in Business

Darknet nur in falschen Händen eine Gefahr

Buchautor Cornelius Granig sieht starken Anstieg bei Cybercrime - Verbot jedoch keine Lösung


Wien (pte019/09.04.2019/10:30)

Das Darknet ist nur gefährlich, wenn es die falschen Leute verwenden. Es gibt auch gute Anwendungen dafür. Zu dem Schluss kommt Cornelius Granig bei der Präsentation seines neuen Buches "Darknet: Die Welt im Schatten der Computerkriminalität". Es sei unmöglich, das Darknet zu überwachen. Außerdem habe es keinen Sinn, es zu verbieten oder abzuschalten, weil Kriminelle dann bloß in andere Bereiche ausweichen würden. Es gebe allerdings Anwendungen, die einen guten Zweck haben: Bei verschlüsselten, anonymen Kanälen können beispielsweise Straftaten in Unternehmen gemeldet werden. Auch in Diktaturen könne das Darknet Bürgerrechtsaktivisten helfen.

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