pte20100814002 in Leben
Damavand im Schatten des Klimawandels
Umweltschützer im Iran kämpfen an zwei Fronten
Teheran (pte002/14.08.2010/06:05)
Mit einem ungewöhnlichen Kälteeinbruch, Neuschnee und frostigen Temperaturen begann der Monat August auf dem höchsten Gipfel Persiens, dem Damavand. Sturm, Eis und Kälte sind auf dem Fünftausender 70 Kilometer nordöstlich von Teheran zwar keine Seltenheit, mit Durchschnittstemperaturen von über 0 Grad im jährlichen Mittel verliert der mächtigste Schichtvulkan Asiens aber allmählich seine ohnehin schmächtigen Gletscherfelder. Nur noch 20 Meter Dicke messen die fünf verbliebenen Eiszungen an der Nord- und Ostflanke des Berges, berichtet der iranische Geologe M.S. Mussawi von der Technischen Universität Teheran gegenüber pressetext.
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