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pte20221125016 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Corona: Maßnahmen-Ende verdoppelt Asthma

Anfälle werden laut Studie jedoch nicht häufiger ausgelöst als bei anderen Atemwegsinfekten


Gesichtsmasken: Wegfall führt zu mehr Anfällen (Foto: pixabay.com, Alexandra Koch)
Gesichtsmasken: Wegfall führt zu mehr Anfällen (Foto: pixabay.com, Alexandra Koch)

London (pte016/25.11.2022/10:30) -

Erwachsene mit Asthma haben zu einem Zeitpunkt, nachdem die COVID-19-Beschränkungen in Großbritannien gelockert worden waren, über ein rund doppelt so hohes Risiko eines Asthma-Anfalls verfügt. Das zeigt eine Studie der Queen Mary University of London. Die Episode einer fortschreitenden Verschlimmerung der Asthma-Symptome, sogenannte Exazerbationen oder Asthma-Anfälle, sind die Hauptursache für Krankheit und Tod. Allein in Großbritannien leiden über fünf Mio. Menschen an Asthma. Weltweit sind mehr als 300 Mio. Personen betroffen.

Verdoppelter Prozentsatz

Die Forscher haben ein erhöhtes Risiko dieser Anfälle nachgewiesen, nachdem die COVID-19-Beschränkungen verringert wurden. Als die Beschränkungen gelockert wurden, trugen weniger Menschen Gesichtsmasken und es gab wieder mehr sozialen Austausch. Als Folge erhöhte sich das Risiko einer Infektion mit COVID-19 und anderer akuter Infektionen der Atemwege. Die Studie weist auch nach, dass COVID-19 nicht deutlich wahrscheinlicher Asthma-Anfälle auslöste als andere Atemwegsinfektionen.

Im April 2021, als die Beschränkungen langsam gelockert wurden, gaben 1,7 Prozent der Studienteilnehmer an, dass sie im vergangenen Monat einen schweren Asthma-Anfall gehabt hatten. Im Januar 2022 hatte sich dieser Anteil mit 3,7 Prozent mehr als verdoppelt. Die Forscher haben die Daten von 2.312 britischen Erwachsenen mit Asthma analysiert, die zwischen November 2020 und April 2022 an der "COVIDENCE UK"-Studie der Universität teilnahmen. Details zum Einsatz von Gesichtsmasken, sozialer Vermischung und Symptomen von Asthma wurden mittels monatlicher Online-Fragebögen ermittelt.

Reine Beobachtungsstudie

Laut Forschungsleiter Adrian Martineau handelt es sich jedoch um eine Beobachtungsstudie. Ursache und Wirkung können daher nicht nachgewiesen werden. "Unsere Studienergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass bestimmte Teile der eingeführten Maßnahmen, wie das Tragen von Gesichtsmasken, dabei helfen könnte, das Fortschreiten von Atemwegserkrankungen zu verringern." Erstautorin Florence Tydeman nach ist es auch beruhigend zu sehen, dass COVID-19 nicht deutlich wahrscheinlicher als andere Atemwegsinfekte einen Asthma-Anfall auslöst.

Die von Barts Charity finanzierte wissenschaftliche Studie ist laut den Forschern die erste, die die Auswirkungen von COVID-19 und anderen Atemwegsinfektionen auf das Risiko von Exazerbationen untersucht hat. Die Forschungsergebnisse wurden in "Thorax" veröffentlicht.

(Ende)
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