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Corona: Amerikaner verschieben Arzttermine

57 Prozent zögern laut neuer landesweiter Umfrage sogar bei einem Besuch der Notaufnahme


Arztbesuch: COVID-19 macht vielen Menschen Angst (Foto: pixabay.com/valelopardo)
Arztbesuch: COVID-19 macht vielen Menschen Angst (Foto: pixabay.com/valelopardo)

Orlando (pte001/13.01.2021/06:00) - In Zeiten hoher COVID-19-Zahlen verschieben viele US-Amerikaner ihre Arzttermine und sogar die Notfallversorgung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Orlando Health Heart & Vascular Institute http://bit.ly/3sbMZWm. 67 Prozent der Befragten sind bei hohen Erkrankungszahlen in ihrer Umgebung bei Arztbesuchen besorgt. Mit 57 Prozent zögern fast drei von fünf US-Amerikanern sogar, bei einem Notfall ins Krankenhaus zu gehen.

Gefährliches Hinauszögern

Ist das Ansteckungsrisiko hoch, kann es schwierig sein, die Risiken und Vorteile abzuwägen. Experten wie Joel Garcia betonen jedoch, dass Krankenhäuser und Arztpraxen zu den sichersten öffentlichen Räumen gehören und dass das Hinauszögern einer medizinischen Versorgung gefährlich sein kann.

49 Prozent haben bereits einen verpassten persönlichen Arzttermin nicht neu vereinbart, weil ihre Besorgnis aufgrund von COVID-19 in ihrer Umgebung nicht gesunken ist. Ebenfalls 49 Prozent befürchten, dass ihre Gesundheit durch persönliche Termine während der Pandemie Schaden nimmt. Bei allem Verständnis gilt laut Garcia aber: Je später ein Patient behandelt wird, desto schlechter sind seine Aussichten.

Telemedizin als Alternative

Experten betonen, dass die Telemedizin zu einem wertvollen Instrument geworden ist. Nicht nur erlaubten virtuelle Arzttermine einen ersten Kontakt mit den Patienten, sie ermöglichen auch ein Erklären der Sicherheitsmaßnahmen und die Ermutigung zum persönlichen Kontakt. In vielen Fällen lasse sich die Telemedizin auch für die Nachbehandlung und zur Beschränkung der Besuche in der Praxis einsetzen.

(Ende)
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