pte20090107004 in Business
China fordert Pornografie-Blockade von Google
Internetkonzern weist Verantwortung zurück
London (pte004/07.01.2009/06:10)
Die chinesische Regierung hat ein Statement veröffentlicht, in dem sie Google sowie mehrere chinesische Internetportale auffordert, gegen pornografische Inhalte vorzugehen und zu verhindern, dass diese chinesischen Internetsurfern zugänglich sind. Darin wird auch eine geballte Aktion gegen Pornografie angekündigt, bei der mehrere Regierungsagenturen zusammenarbeiten werden, um "das kulturelle Klima des Internets sauber zu halten und die gesunde Entwicklung von Minderjährigen zu schützen". Google hat bislang keine Maßnahmen gegen Pornografie getroffen, sondern weist darauf hin, dass das Unternehmen keine Inhalte erstelle sondern eine Suchmaschine sei und daher nicht gegen chinesisches Recht verstoße, berichtet The Independent. "Falls wir einen Verstoß finden, werden wir Maßnahmen treffen", meint Cui Jin, Google-Sprecherin in China.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
