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China bleibt trotz Verlusten Milliardärs-Mekka

Hurun Report für das Jahr 2018 zeigt gute Aufstiegschancen in der Volksrepublik


Alibaba-Gründer Jack Ma ist die Nummer eins in China (Foto: alibabagroup.com)
Alibaba-Gründer Jack Ma ist die Nummer eins in China (Foto: alibabagroup.com)

Shanghai (pte015/01.03.2019/12:30) - Laut dem jährlich erscheinenden Hurun Report http://hurun.net , der Statistiken über die reichsten Menschen der Welt aufstellt, führt China trotz wirtschaftlichen Verlusten im Jahr 2018 immer noch die Liste der meisten Dollar-Milliardäre an. Damit hält die Volksrepublik die Spitzenposition das vierte Jahr in Folge. Erst dahinter rangieren die USA, Deutschland, Großbritannien und Indien. Die Welthauptstadt der Milliardäre ist Peking, die Nummer eins in China ist Jack Ma, Mitbegründer von Alibaba.

"In China gibt es viele Möglichkeiten, Geld zu machen. Es handelt sich um ein wirtschaftlich wachsendes Land. Um in China reich zu werden, muss man immer wieder etwas Neues ausprobieren. Die Aufstiegschancen sind dabei sehr hoch, man kann einfach Dinge versuchen, es macht nichts, wenn man damit scheitert. Tatsächlich werden üblicherweise noch nicht perfekt ausgearbeitete Versionen von Ideen auf den Markt geworfen, nur um zu sehen, was funktioniert", sagt China-Expertin Sabrina Weithmann http://weithmann.com im Gespräch mit pressetext.

Mehr Self-Made-Milliardäre

Bemerkenswert ist die hohe Anzahl von Self-Made-Milliardären. Insgesamt 65 Prozent haben ihr Vermögen nicht geerbt. Auch hier ist China Spitzenreiter. Die Geschwindigkeit, mit der Reichtum angesammelt wurde, ist ebenfalls bemerkenswert. Colin Huang Zheng, CEO der E-Commerce-Firma Pinduoduo, hat in nur drei Jahren über zehn Mrd. Dollar angehäuft, womit auch er einen Rekord gebrochen hat.

Weithmann dazu: "In diesem System kann im Prinzip jeder Milliardär werden und ein Parteibuch der Kommunistischen Partei kann durchaus weiterhelfen. 2017 waren 153 Mitglieder der Regierung und Beratungsgremien Milliardäre. Die junge Generation tickt ganz anders als die alte, was ein großer Vorteil für sie ist. Sie haben im Gegensatz zu den Älteren keine Hemmungen, aufzufallen. Das chinesische Schulsystem wird oft kritisiert, weil es Kreativität einschränkt, aber wenn junge Chinesen erst ihren Universitätsabschluss haben, sind sie relativ frei und können sich entfalten. Der Unterschied zwischen Arm und Reich wird dadurch allerdings auch größer, ein Messwert dafür ist der Gini-Koeffizient. Chinas Politik bekämpft Korruption bei Fällen, wo Geld offensichtlich nicht legal erworben wurde."

Eine Bio. Dollar Verluste

Die Reichen auf der Liste haben 2018 eine Bio. Dollar verloren. Es wurden 430 Milliardäre von der Liste gestrichen, was einen Rekord darstellt. Die meisten von diesen Ex-Milliardären kommen aus China, 213 haben es nicht auf die Liste geschafft. Laut Hurun-Report-Chairman Rupert Hoogewerf liegt das an einer schwachen Leistung am Aktienmarkt und der Aufwertung des Dollar. Trotz der Steuersenkungen in den USA kamen dort nur 13 Milliardäre hinzu, außerdem machten die Staaten den wirtschaftlichen Aufstieg in anderen Länder schwieriger.

(Ende)
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