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pte20191007005 Kultur/Lifestyle, Bildung/Karriere

Britische Jungkomponisten zu wenig gefördert

Experten sehen übersteigerten Fokus auf Rezitieren von Musik und fordern mehr Kreativität


Geige spielen: Kreativität fehlt bei der Ausbildung (Foto: pixabay.com, aks9215)
Geige spielen: Kreativität fehlt bei der Ausbildung (Foto: pixabay.com, aks9215)

London/Unterhaching (pte005/07.10.2019/06:15) - Die musikalische Erziehung in Großbritannien macht es Kindern und Jugendlichen wegen massiver Mängel schwer, die Kunst der Komposition zu lernen. Aufgrund eines übersteigerten Fokus auf gutem Spielen und Singen von Musik lassen die kreativen Fähigkeiten von jungen Talenten stark nach. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gemeinnützigen Organisation Sound and Music http://soundandmusic.org .

"Das Fördern von Kreativität ist ein zentraler Schlüssel hin zu einer Musikerziehung, die diesen Namen wirklich verdient. Das reine Reproduzieren und Nachahmen von Vorgaben hingegen führt zu einem Brachliegen des vorhandenen kindlichen oder jugendlichen Potenzials. Instrumentale Wunderkinder haben wir zur Genüge hervorgebracht. Was aber fehlt, sind selbstbewusste Individuen mit dem Mut zu neuen Ausdruckswegen", meint Musikexperte Jörg Peter Urbach http://u-wie-urbach.de im Gespräch mit pressetext.

Mangelndes Selbstvertrauen

Für die Studie hat Sound and Music 551 Musiklehrer, Geschäftsführer von Musikvereinen und Musiker befragt. Bei den Interviews konnten die Forscher mehr als 600 Barrieren für die Ausbildung von jungen Komponisten identifizieren. Der Großteil (97 Prozent) der Befragten sieht die Förderung von Kompositionstalenten als wichtig.

Die größten Hindernisse für solche Talente sind laut 97 Prozent der Befragten mangelnde Möglichkeiten zur Förderung und laut 47 Prozent ein Nachlassen des Selbstvertrauens in Bezug auf die eigenen Fähigkeiten bei der Komposition im Alter zwischen sieben und 14 Jahren. Die Studienteilnehmer sehen den Grund für das mangelnde Selbstvertrauen von jungen Komponisten darin, dass das britische Musikerziehungssystem einen zu starken Fokus auf das Rezitieren von Musik hat und das kreative Element des Komponierens kaum fördert.

"Eigene Stimme entwickeln"

Sound and Music empfiehlt, die eigene Musik von Kindern und Jugendlichen öfter öffentlich aufzuführen, um ihr Selbstvertrauen zu steigern. Sie sollten auch Zugang zu digitalen Tools haben, die ihnen das Komponieren erleichtern. Das Lehrpersonal an Schulen sollte auch in der Lage sein, Kreativität stärker in den Musikunterricht einzubringen.

"Junge Menschen tragen bereits eine gehörige Portion Kreativität in sich, die es zu wecken gilt. Musikerziehung muss in diesem Sinne vor allem aktivierend wirken, animierend agieren und möglichst vielfältige Wege aufzeigen, ohne beschränkend zu wirken. So können Kinder und Jugendliche ihre eigene Stimme entwickeln", so Urbach abschließend.

(Ende)
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